Zuckerberg entdeckt Datenschutz und Datensicherheit

Facebook-Chef Mark Zuckerberg möchte aufgrund des Verlustes von 15 Millionen Nutzern und der Kritik wegen Datenschutzverstößen sein soziales Netzwerk umgestalten. Wie in dieser Woche bekannt wurde, will er nun den Fokus bei Facebook auf den Datenschutz richten. Zuckerberg sieht in der Zukunft eher ein Wachstum bei den sozialen Medien, durch die private Kommunikation ermöglicht wird und bei denen Nutzer darauf vertrauen können, dass ihre Mitteilungen geschützt sind und auch nicht für die Ewigkeit gespeichert werden. Zuckerberg möchte Facebook ähnlich wie WhatsApp aufbauen, um eine neue sichere und zukunftsorientierte Kommunikationsplattform zu schaffen. Des Weiteren möchte er die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auf weitere Kommunikationsplattformen erweitern, da diese Funktion bereits den WhatsApp-Nutzern sehr gut gefällt. Diese Ankündigungen sollten einerseits selbstverständlich sein und kommen andererseits nicht sonderlich überraschend, da Zuckerberg bereits vor ein paar Wochen bekannt gab, die Messenger-Dienste von Facebook, WhatsApp und Instagram vereinen zu wollen. Wann es zu den angekündigten Verbesserungen bei Datenschutz und Datensicherheit kommen soll, ist noch nicht bekannt.

Übrigens: Facebook hat in der Vergangenheit schon häufig Verbesserungen beim Datenschutz versprochen, z.B. mit einem anonymen Login oder der Möglichkeit, Informations- und Löschungsrechte bezüglich gespeicherter Trackingdaten zu bekommen. Umgesetzt wurde dies nicht, so dass weiterhin Skepsis angebracht ist