VW-Sammelklage: Anleger können Ansprüche bis zum 8. September anmelden

Schadenersatz für VW-Aktionäre

Als die amerikanische Umweltbehörde am 18. September 2015 ihre Ermittlungen zum Abgasskandal öffentlich machte, stürzten die Volkswagen-Aktien ab. Angesichts des Kurseinbruchs stellt sich die Frage nach einem Schadenersatz für VW-Aktionäre. Wusste die Konzernleitung nämlich schon vor dem 18. September 2015 von den Abgasmanipulationen und den entsprechenden Ermittlungen, hat sich Volkswagen einer Verletzung der Ad-hoc-Publizitätspflicht schuldig gemacht. In diesem Fall muss das Unternehmen den betroffenen Anlegern die Kursverluste ersetzen.

Musterverfahren eröffnet
1.500 Aktionäre nehmen deshalb an einem Verfahren nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (KapMuG) – einer Art VW-Sammelklage – teil. Sie haben ihre Klagen individuell beim Landgericht Braunschweig eingereicht. Das Landgericht hat die Einzelverfahren ausgesetzt und die Sache dem Oberlandesgericht Braunschweig zur Durchführung eines Musterprozesses vorgelegt. Am 8. März 2017 hat das Oberlandesgericht das Pilotverfahren eröffnet. Es hat unter den Klägern die Deka Investment GmbH, eine Fondsgesellschaft der Sparkassen-Gruppe, als Musterklägerin ausgewählt. Anfang nächsten Jahres findet die mündliche Verhandlung statt.

Präjudizwirkung des Pilotverfahrens
Das KapMuG-Verfahren wird klären, ob Volkswagen, verpflichtet ist, Schadenersatz für die VW-Aktionäre zu zahlen. Denn das Landgericht Braunschweig ist bei der Entscheidung der ausgesetzten Einzelverfahren an den Ausgang des Pilotprozesses gebunden. Und für spätere Verfahren von Aktionären, die nicht an der VW-Sammelklage teilgenommen haben, hat die Musterentscheidung oder ein im Rahmen des Musterprozesses geschlossener Vergleich Präjudizcharakter.

Ohne Anmeldung droht Verjährung
Kleinanleger sind daher gut beraten, zunächst abzuwarten, ob das Oberlandesgericht Volkswagen im KapMuG-Verfahren zum Schadenersatz für VW-Aktionäre verurteilt. Danach lässt sich das Kostenrisiko einer eigenen Klage besser abschätzen. Um zu verhindern, dass ihre Schadenersatzansprüche zwischenzeitlich verjähren, können die an der VW-Sammelklage nicht beteiligten Aktionäre diese beim Oberlandesgericht Braunschweig anmelden. Sobald die Anmeldung zugestellt ist, steht der Lauf der Anspruchsverjährung bis zum Abschluss des Pilotverfahrens still. Doch aufgepasst: Die Anmeldefrist dauert bloß sechs Monate. Sie begann mit der Eröffnung des Musterprozesses und endet am 8. September 2017.

Rechtzeitig einen Anwalt konsultieren
Da nur Rechtsanwälte die Anmeldung vornehmen dürfen, empfiehlt es sich, rasch eine kompetente Anwaltskanzlei aufzusuchen. Baum · Reiter & Collegen steht geschädigten VW-Aktionären gerne zur Seite. Für eine erste Einschätzung der Sachlage erhebt die Fachkanzlei ebenso wenig Gebühren wie für das Einholen der Deckungszusage bei der Rechtsschutzversicherung.

Baum · Reiter & Collegen
Das erfahrene Rechtsanwaltsteam um Gerhart Baum, Bundesinnenminister a. D., und Professor Julius Reiter ist bundesweit führend auf dem Gebiet des Kapitalanlegerschutzes. Seine Expertise im Bank- und Kapitalmarktrecht wird durch das Best-Lawyers-Ranking des Handelsblatts bestätigt.

 

Weiterführende Informationen finden Sie auch unter Schadensersatz für VW-Fahrer,  Schadensersatz für Porsche-Dieselfahrer, Schadensersatz für Mercedes-Dieselfahrer, Anwaltskanzlei VW

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