DIESEL-ABGASSKANDAL: UNSERE RECHTSANWALTS-KANZLEI HILFT

VW-Abgasskandal Mercedes-Abgasskandal Porsche-Abgasskandal

Mittlerweile ist es drei Jahre her, dass der VW-Abgasskandal 2015 öffentlich bekannt wurde: Der VW-Konzern manipulierte viele seiner Diesel-Autos so, dass die vorgeschriebenen Abgaswerte auf dem Rollenprüfstand zwar eingehalten werden, die Autos im realen Straßenverkehr aber ein Vielfaches an Stickoxiden in die Luft pusten. Autofahrer wurden demnach jahrelang vorsätzlich über die Beschaffenheit ihres Autos belogen. Dies führt zum einen dazu, dass die Emissionsgrenzwerte, die europaweit vorgeschrieben sind, nicht eingehalten werden können und Deutschland nun die Klage vor dem Europäischen Gerichtshof droht. Zum anderen stellen Stickoxide eine Gefahr für die menschliche Gesundheit und die Umwelt dar. Daher hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden, dass Fahrverbote für Diesel-Autos in Innenstädten zulässig sind, um die Belastung der Luft durch Stickoxide zu reduzieren. Ihnen als Diesel-Fahrer drohen somit Fahrverbote, die Ihre Mobilität erheblich einschränken und die Wertminderung Ihres Fahrzeuges weiter vorantreiben werden.

Und der VW-Skandal wird immer mehr zum Diesel-Abgasskandal: Aktuell wird klar, dass sich diese Probleme nicht allein auf Diesel-Autos des VW-Konzerns beschränken werden. Neben VW, Audi, Skoda, Seat und Porsche wird nun auch gegen BMW und Mercedes (Daimler AG) ermittelt. Bereits jetzt steht fest, dass auch Dieselfahrzeuge dieser Hersteller Unstimmigkeiten bezüglich des Stickstoffdioxidausstoßes aufweisen. Sollte sich herausstellen, dass weitere Hersteller ebenfalls vorsätzlich Abgaswerte gefälscht haben, steht ihnen ein ähnlicher Abgasskandal bevor.


Unsere neusten Erfolge


Bezüglich Schadensersatz für Dieselfahrer setzt die Kanzlei baum reiter & collegen Ihre Rechte für Sie durch. Klicken Sie auf die einzelnen Urteile für weitere Informationen.

29.10.2018: Landgericht Frankfurt am Main

29.10.2018: Landgericht Offenburg

26.10.2018: Landgericht Stuttgart

25.10.2018: Landgericht Traunstein

23.10.2018: Landgericht Köln

22.10.2018: Landgerichht Heilbronn

19.10.2018: Landgericht Offenburg

17.10.2018: Landgericht Krefeld

16.10.2018: Landgericht Wuppertal

10.10.2018: Landgericht Tübingen

05.10.2018: Landgericht Weiden in der Oberpfalz

04.10.2018: Landgericht Ulm

04.10.2018: Landgericht Gießen

19.09.2018: Landgericht Ellwangen

14.09.2018: Landgericht Duisburg

07.09.2018: Landgericht Freiburg im Breisgau

04.09.2018: Landgericht Gießen

31.08.2018: Landgericht Gießen

Unsere weiteren Erfolge finden sie hier.


DER DIESEL-ABGASSKANDAL: WAS IST EIGENTLICH DAS PROBLEM?

Wieso ist der erhöhte Stickstoffausstoß in Abgasen überhaupt so problematisch? Stickstoffdioxid (NO2) ist ein giftiges Stickoxid (NOx). Es entsteht unter anderem als Abfallprodukt bei der Verbrennung von Kraftstoff und wird durch Abgase in die Luft geblasen. Das Umweltbundesamt veröffentlichte kürzlich die Ergebnisse einer Studie zur Krankheitslast von NO2 in der Außenluft, die zeigt, dass die Belastung mit NO2 zu erheblichen gesundheitlichen Schäden wie Asthma, Bluthochdruck, Diabetes oder Herzkreislauferkrankungen führt.

Die Hauptquelle von Stickstoffdioxid in Ballungsgebieten sind Fahrzeuge mit Dieselmotoren. Allein im Jahr 2014 sorgten Diesel-Autos für rund 67% der innerörtlichen NO2-Emissionen, weswegen Hauptverkehrsstraßen in Innenstädten besonders belastet sind. Seit 2010 ist daher ein Emissionsgrenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter jährlich gesetzlich festgelegt, um den Schutz der menschlichen Gesundheit gewährleisten zu können.

Dieser Grenzwert wird in Deutschland nach wie vor jährlich überschritten, sodass die Europäische Kommission mit einer Klage vor dem Gerichtshof der EU drohte und im Februar 2017 letztmalig dazu aufforderte, die wiederholte Überschreitung der Grenzwerte zu beenden. Die Brüsseler Behörde könnte letztlich hohe Zwangsgelder gegen Deutschland erstreiten. Eine Abwendung weiterer Überschreitungen ist nach Expertenmeinung nur durch Nachrüstungen oder Fahrverbote für Diesel-Autos möglich.

Fahrverbote für Diesel-Autos

Seit dem „Fahrverbots-Urteil“ vom 27.02.2018 ist klar, dass es künftig zwangsläufig zu Fahrverboten in Innenstädten kommen wird. Städte dürfen und müssen sogar Maßnahmen ergreifen, um zu gewährleisten, dass die NOx-Grenzwerte nicht überschritten werden. In Hamburg sind bereits Straßenabschnitte vom Fahrverbot betroffen, und auch Stuttgart bereitet sich auf Sperrungen für Dieselfahrzeuge vor. Städte und Bezirksregierungen entscheiden eigenständig, ob und inwieweit es zu Fahrverboten kommt.

Bereits jetzt lässt sich aber sagen, dass ca. 12,5 Millionen Diesel-Autos konkret von Fahrverboten bedroht sind. Die vom VW-Konzern angebotenen Software-Updates führen zwar zu einer Verringerung der Emissionen, werden jedoch nicht ausreichen, um Fahrverbote dauerhaft zu verhindern. Prinzipiell kommt ein Fahrverbot für sämtliche Diesel- und Benzin-Fahrzeuge in Betracht, solange diese NO2-Emissionen produzieren. Da Fahrverbote im Sinne der Verhältnismäßigkeit aber auf das Mindestmaß beschränkt werden müssen, wird es zuallererst die Fahrzeuge mit dem höchsten Schadstoffausstoß und damit Diesel-Autos treffen.

Der aufgrund der Abgasmanipulation ohnehin schon beträchtlich gesunkener Wert Ihres Fahrzeugs wird sich mit der Umsetzung der Fahrverbote weiter verschlechtern.

Besuchen Sie den Youtube-Kanal unserer Rechtsanwalts-Kanzlei!


Prof. Dr. Julius Reiter bringt Sie auf unserem Youtube-Kanal auf den neuesten Stand des Abgasskandals und beantwortet die wichtigsten Fragen für Diesel-Besitzer.

Haltung von VW aus Sicht unserer Rechtsanwalts-Kanzlei

Im VW-Abgasskandal enttäuscht der Konzern seine Kunden in Deutschland: Während Geschädigte in den USA die Möglichkeit haben, sich einer Sammelklage anzuschließen, Schadensersatz für Dieselfahrer bereits tausendfach durchgesetzt wurde und sogar gegen den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn Anklage erhoben wurde, werden deutsche VW-Kunden im Regen stehen gelassen. Aufgrund der abweichenden Rechtslage sind in Deutschland die Möglichkeiten betroffener Dieselfahrer begrenzt. VW nutzt diesen Vorteil: Das einzige Entgegenkommen erfolgte seit Bekanntwerden des Abgasskandals über die Rückrufaktion und das Software-Update, welches die Manipulation korrigieren soll. VW hofft, dass geschädigte Diesel-Kunden sich damit zufrieden geben. Das Update reduziert zwar die Stickoxid-Emissionen, birgt jedoch wieder neue Risiken: VW weigert sich, eine Garantie für die Unbedenklichkeit des Software-Updates für Bauteile des Abgasreinigungssystems zu übernehmen. Derweil werden immer mehr Beschwerden über Folgeschäden wie höherem Spritverbrauch und Einschränkung der Motorenleistung laut.

Kunden werden hierzulande also mit einem unzureichenden Software-Update abgespeist, dessen Folgeschäden nicht abzusehen sind. Nach Darstellung der Volkswagen AG stellt die Abgasmanipulation lediglich einen Bagatellschaden dar, der mittels eines kurzen Eingriffs in die Fahrzeugsoftware behoben werden soll. Dies kann jedoch keinesfalls die Lösung sein. Denn warum sonst entschied sich die Volkswagen AG über Jahre hinweg für die Manipulation von Millionen von Dieselfahrzeugen, wenn die Lösung des Abgasproblems in einem simplen Software-Update lag?

WAS SIE IM DIESEL-ABGASSKANDAL TUN KÖNNEN

Die aktuelle Situation zeigt, dass Sie als Dieselfahrer im schlimmsten Fall auf einem Fahrzeug sitzen bleiben, welches sich nicht verkaufen lässt und dem die Stilllegung droht, weil Sie es im Straßenverkehr nicht nutzen dürfen. Unsere Rechtsanwalts-Kanzlei rät Ihnen daher, jetzt aktiv zu werden und sich gegen die Autohersteller zur Wehr zu setzen.

Die Verjährung Ihrer Ansprüche droht

Denn die Hersteller kommen ihren Kunden in Deutschland nicht entgegen. Der Volkswagen-Konzern zeigt bisher abgesehen vom Rückruf und dem neuen Softwareupdate keine Bereitschaft, die betrogenen Autofahrer in irgendeiner Form zu entschädigen, sondern wartet die Verjährung der Ansprüche seiner Kunden ab. Bis zum Ende des Jahres 2018 ist es noch möglich, Schadensersatz für Dieselfahrer durchzusetzen.

Unsere Kanzlei empfiehlt: Kein Software-Update

Grundsätzlich empfehlen wir, an der Rückrufaktion von VW und der damit verbundenen Softwareaktualisierung nicht teilzunehmen. Denn noch immer ist ungeklärt, ob und inwieweit das Software-Update Folgeschäden nach sich zieht, und VW weigert sich, insoweit eine Garantie dafür zu übernehmen. Bereits jetzt werden immer mehr Folgeprobleme bekannt. Aus rechtlicher Sicht kann Ihr schadhaftes Diesel-Auto außerdem als Beweismittel für die Softwaremanipulation dienen. Ist das Update erst einmal aufgespielt, ist schwer nachweisbar, welche Mängel welchen Ursprung haben.

Anstatt also das Update aufspielen zu lassen und sich in Ihren Möglichkeiten zu beschneiden, sollten Sie jetzt rechtliche Schritte einleiten, um nicht auf Ihren Nachteilen sitzen zu bleiben.

IHRE ANSPRÜCHE UND MÖGLICHKEITEN IM DIESEL-ABGASSKANDAL


Schadensersatz für Dieselfahrer gegen die Volkswagen AG

Sie haben die Möglichkeit, Ihre Ansprüche gegenüber der Volkswagen AG wegen sittenwidriger Schädigung und wegen Betrugs durchzusetzen. Immer mehr Gerichte entscheiden in Einzelverfahren zugunsten der geschädigten Diesel-Käufer. Über eine Klage können Sie Ihren Kaufvertrag rückabwickeln lassen und erhalten im Erfolgsfall den Kaufpreis zurück. Im Gegenzug müssen Sie Ihr manipuliertes Fahrzeug zurückgeben. Zusätzlich wird ein Nutzungsersatz für die gefahrenen Kilometer vom Kaufpreis abgezogen. Wollen Sie Ihr Auto behalten, für dessen Wertminderung und mögliche Mobilitätseinschränkung aber dennoch entschädigt werden, so können Sie von VW Schadensersatz fordern.

Ansprüche gegen den Händler

In Einzelfällen sind neben Schadensersatz für Dieselfahrer gegenüber der Volkswagen AG auch Ansprüche gegenüber Ihrem Händler möglich. Ob dies auch in Ihrem Fall zutrifft, wird von uns vorab geprüft. Im Idealfall können sodann für Sie Ansprüche sowohl gegenüber der Volkswagen AG als auch gegenüber Ihrem Händler geltend gemacht werden.

Widerruf Ihres Autokreditvertrages

Zusätzlich steht Ihnen eine weitere Möglichkeit offen, wenn Sie Ihr Diesel-Auto über einen Kredit finanzieren: Sie können Gebrauch vom sogenannten Widerrufsjoker machen. Bei dem Abschluss Ihres Kreditvertrages wurden Sie unter anderem über Ihre Kreditwiderrufsmöglichkeiten informiert. Diese Widerrufsbelehrungen sind häufig fehlerhaft. Die 14-tägige Frist, die Ihnen nach der Belehrung die Möglichkeit gibt, von Ihrem Vertrag zurückzutreten, hat in der Folge noch nicht zu laufen begonnen. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, noch heute Ihren Kreditvertrag zu widerrufen. Dies gilt entsprechend für Leasingverträge.

Gute Gründe, jetzt im Diesel-Abgasskandal aktiv zu werden

In  Deutschland sind die Möglichkeiten einer Sammelklage zwar begrenzt. Mit Ausweitung des Dieselskandals hat sich die Rechtsprechungslandschaft für Einzelklagen von Geschädigten des Abgasskandals allerdings erheblich verbessert. Immer mehr Gerichte gelangen zu einem Urteil gegen den Volkswagen-Konzern und entscheiden damit zugunsten der Diesel-Kunden in Form von Entschädigung oder Schadensersatz.

Ihnen bleibt nicht mehr viel Zeit. Ende 2018 verjähren die letzten Ansprüche gegen den VW-Konzern. Die einzige Möglichkeit, Ihre Ansprüche zu wahren, besteht in einer Klage vor Ablauf des Jahres 2018. Sorgen Sie selbst dafür, dass der Diesel-Abgasskandal nicht an Ihnen hängen bleibt.

Für weitere Informationen oder eine direkte und unverbindliche Erstprüfung Ihrer Ansprüche durch unsere Rechtsanwalts-Kanzlei besuchen Sie bitte unsere Webseiten vw-verhandlung.de oder diesel-verhandlung.de.

HIER FINDEN DIESEL-FAHRER FRAGEN UND ANTWORTEN