VW-KapMuG-Verfahren: Anmeldefrist endet Anfang September

Im Herbst 2015 deckte die amerikanische Umweltbehörde EPA auf, dass Volkswagen die Abgaswerte gewisser Dieselmotoren gezielt manipuliert hatte. Danach brachen die Aktienkurse des Autoherstellers um bis zu 40 Prozent ein. Mit großer Wahrscheinlichkeit wusste die Konzernspitze bereits vorher von den Abgasmanipulationen. Trifft dies zu, hat Volkswagen die Ad-hoc-Meldepflicht des Wertpapierhandelsgesetzes verletzt und muss seinen Anlegern den entstandenen Kursschaden ersetzen. Musterverfahren …

VW-Abgasskandal: Manipulierte Fahrzeuge verstoßen gegen europarechtliche Normen

Der VW-Abgasskandal ist seit September 2015 eines der vorherrschenden Themen in den Medien. Am 31.03.2017 hat das Landgericht Kleve den Volkswagen-Konzern erstmalig aufgrund einer europarechtlichen Norm verurteilt. Der Konzern hat nach dem LG ,,gegen das Verbot von Inverkehrgabe und Handel ohne gültige Bescheinigung (§27 Abs.1 EG-FGV)‘‘, sowie ,,gegen die Pflicht zur Erteilung einer gültigen Bescheinigung (§6 Abs.1 EG-FGV)‘‘ verstoßen. Im …

ABGASSKANDAL: Gericht verurteilt Volkswagenkonzern und Händler als Gesamtschuldner

Das Landgericht Karlsruhe hat mit dem Urteil vom 22.03.2017 (Az. 4 O 118/16) der Klage eines VW-Passat-Besitzers stattgegeben. Der Händler und VW wurden zu einer Zahlung von 27.394,00 Euro nebst Zinsen gesamtschuldnerisch verurteilt. Somit kann sich der Kläger aussuchen, von wem er das Geld zurückfordert. Der Kunde erwarb Ende 2012 einen Passat Variant Highline BlueMotion 2,0 TDI, welcher Anfang 2013 …