Startschuss für VW Aktionäre!

Oberlandesgericht Braunschweig eröffnet VW – Musterverfahren

Eröffnungsbeschluss des OLG Braunschweig                                                                       

Am 8.03.2017 ist nun der „Startschuss“ für das KapMuG – Verfahren gegen die Volkswagen AG gefallen.

In dem beim Oberlandesgericht Braunschweig anhängigen Musterverfahren hat der 3. Zivilsenat einen Musterkläger bestimmt. Bestimmt wurde dazu die Sparkassen – Fondstochter Deka Investment GmbH. Vertreten wird die Deka Investment durch die TILP Rechtsanwaltsgesellschaft mbH. Die übrigen Kläger der vom Landgericht Braunschweig ausgesetzten Verfahren sind mit Bekanntmachung der Entscheidung Beigeladene des Musterverfahrens. Die geltend gemachte Schadenssumme beläuft sich zurzeit auf rund 1,9 Mrd. Euro. Es wird aber erwartet, dass sich diese Zahl in den nächsten Wochen noch einmal deutlich erhöhen wird, denn viele Aktionäre haben mit der Geltendmachung Ihrer Ansprüche noch bis zur Eröffnung des Musterverfahrens gewartet.

Aktionäre müssen kurze Anmeldefrist beachten

Die Bekanntmachung des Musterklägers ist ein wichtiger Verfahrensschritt. Alle noch nicht klagenden Anleger können nun ihre Ansprüche zum Musterverfahren anmelden. Die Frist für die Anmeldung beträgt sechs Monate und endet damit am 8. September 2017. In dieser Zeit muss die gerichtliche Registrierung, durch einen Rechtsanwalt erfolgen.                                               

Anmeldung als kostengünstige Alternative                                                                                        

Rechtlich gesehen ist die Anmeldung der Ansprüche eine Vorstufe zur Klage und somit eine kostengünstige Alternative. Sie bietet auch kleineren Anlegern die Möglichkeit von dem Musterverfahren zu profitieren und ihre Schäden geltend zu machen. Durch die Anmeldung wird die Verjährung der Ansprüche bis zum Abschluss des Musterverfahrens gehemmt, ohne dass Klage erhoben werden muss. So kann erst einmal das Verfahren abgewartet werden, ohne das ein Kostenrisiko entsteht. Denn eine Entscheidung im Musterverfahren entfaltet nur für die Musterklägerin, die Musterbeklagte und die Beigeladenen eine rechtliche Bindungswirkung. Wird aber eine Entscheidung bzw. Vergleich zu Gunsten der Kläger geschlossen, kann diese auf die Anmelder übertragen werden.

Möglichkeit der Verjährung 

Wir raten denjenigen Anlegern, die sich noch nicht für die Geltendmachung ihrer Schadensersatzansprüche entschieden haben, die erforderlichen Verfahrensschritte umgehend einzuleiten. Denn bereits am 23.05.2017 drohen möglicherweise die Ansprüche des alten Wertpapierhandelsgesetzes zu verjähren.

Empfehlung: kurzfristige Kontaktaufnahme mit Fachanwälte                                        

Durch die Kontaktaufnahme mit der Fachkanzlei Kanzlei Baum ∙ Reiter & Collegen sichern Anleger unverbindlich die Teilnahme an einem möglichen Sammelverfahren. Das erfahrene Rechtsanwalts-Team um den Bundesminister a.D. Herrn Gerhart R. Baum und Prof. Dr. Julius Reiter informiert in einer kostenfreien Ersteinschätzung, ob eine Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen jeweils in Betracht kommt.

Im Falle des Vorliegens einer Rechtschutzversicherung, stellt die Kanzlei Baum ∙ Reiter & Collegen gerne eine kostenfreie Deckungsanfrage bei der Versicherung.

Die Kanzlei Baum ∙ Reiter & Collegen

Baum ∙ Reiter & Collegen nehmen eine Spitzenposition bei den bundesweit tätigen Kanzleien im Kapitalanlegerschutz ein. Seit vier Jahren wird die Kanzlei als Experte für Bank- und Kapitalmarktrecht durch das vom Handelsblatt ausgeschriebene Ranking gelistet. Daneben ist die Kanzlei auf die Geltendmachung der Rechte der Opfer von Großkatastrophen spezialisiert und vertritt dabei zum Beispiel auch die Interessen von Hinterbliebenen der Opfer des Germanwings-Absturzes. Julius Reiter tritt regelmäßig als Sachverständiger im Bundestag auf.

 

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