SCHROTTIMMOBILIEN

Schrottimmobilien stürzen Anleger in den Ruin
Vor allem Anfang und Mitte der 90er Jahre war die Praxis der Altersvorsorge durch Immobilienkauf ohne Eigenkapital sehr verbreitet. Den Anlegern wurde ein Modell angeboten, bei dem sie angeblich ohne große finanzielle Belastungen eine Immobilie erwerben konnten. Sie selbst bräuchten sich um nichts zu kümmern. Ein so genannter Treuhänder war häufig die Drahtziehende Person, die sowohl den Immobilienkauf mit den Vertrieben, als auch den benötigten Darlehensvertrag mit der Bank organisierte. Die Anleger erwarben ein „Rundum- Sorglos- Paket.“
Durch den Immobilienkauf sollten den Anleger Steuervergünstigungen entstehen, die zusammen mit den Mieteinnahmen die Darlehenszinsen finanziell ausgleichen sollten. Die Immobile finanziere sich allein über die Steuervorteile und Mieten, wurde ihnen damals versichert.
Dem Treuhändler, den Immobilienvertrieben und den finanzierenden Banken war von Anfang an klar, dass diese Milchmädchenrechnung nicht aufgehen würde. Sie waren ohne Skrupel rein aufs „Geschäfte machen“ aus.
Hinzu kommt, dass die Immobilien bei Verkauf um rund 60- 70% überteuert veräußert wurden, unter anderem weil eine versteckte Provision für den Vermittler darin enthalten war. Zudem befanden sich die Anleger gar nicht in der Lage die angebotene „Altersvorsorge“ richtig einzuschätzen, da der Treuhändler bei Vertragsabschluss bewusst falsch informiert und wichtige Eigenschaften des Modells, wie die Zinssteigerung für das Darlehen, verschwiegen hatte.
baum · reiter & collegen hat in der Vergangenheit Hunderte von Mandanten vertreten, die durch Schrottimmobilien schwer zu Schaden gekommen sind. Mittlerweile sehen die Chancen der Anleger, soweit die Fälle noch nicht verjährt sind, nach aktueller Rechtssprechung gut aus.
Voraussetzung ist, dass ein institutionelles Zusammenwirken von Strukturvertrieb und Bank nachweisbar ist. Da die Strukturvertriebe heute zum Großteil nicht mehr existent, der Treuhändler nicht auffindbar und die Bank als einzige der drei ehemaligen Vertragspartner noch aktiv ist, ist sie unsere Adresse um Schadensersatzansprüche in Form von Darlehensverringerung, Immobilienverkauf etc. geltend zu machen.
Nach unseren Erfahrungen sind die meisten Banken zu Vergleichen mit den Schrottimmobilien geschädigten Anlegern bereit.
Gerne prüfen wir Ihre individuelle Angelegenheit auf mögliche Ansprüche. Unsere Kanzlei steht Ihnen unter kanzlei@baum-reiter.de oder 0211/836 805 70 für Fragen zur Verfügung.