Schadensersatz für Mercedes-Dieselfahrer

Erfolgreiche Urteile gegen Mercedes

 

Volkswagen ist nicht der einzige Konzern, der vom Abgasskandal betroffen ist. Auch Daimler musste Schadensersatz für Mercedes-Dieselfahrer leisten: Zuletzt unter anderem vor dem Landgericht Hanau, Aktenzeichen: 9 O 76/18. Die Richter verurteilten Daimler zur Rücknahme eines manipulierten Dieselfahrzeuges. Der Konzern soll den Kaufpreis in Höhe von 59.500 Euro erstatten, darf aber einen gewissen Betrag für die Nutzungsvorteile, d.h. für die gefahrenen Kilometer einbehalten. Das Landgericht Karlsruhe verurteilte Daimler gleichermaßen: Die Richter verpflichteten den Konzern zur Rücknahme eines Mercedes Benz C200d-T, Aktenzeichen: 18 O 24/18.

Einen Überblick zum Diesel-Abgasskandal finden Sie hier:

https://baum-reiter.de/vw-abgasskandal-wird-zum-dieselabgasskandal/

 

Schadensersatz für Mercedes-Dieselfahrer: Die Hintergründe

Der Konzern Daimler, der die Mercedes-Benz-Fahrzeuge produziert, verkaufte sie millionenfach in den USA und in Europa. Im Juli 2017 durchsuchte die Staatsanwaltschaft Stuttgart die Räumlichkeiten des Konzerns und erfuhr, dass die Dieselmotoren OM 642 und OM 651 eine Thermosoftware beinhalten. Die Software ist nach Auffassung des Kraftfahrtbundesamtes unzulässig, da sie gegen die Verordnung EG 715/2007 verstößt. Die Software sorgt dafür, dass der Dieselmotor im realen Fahrbetrieb wesentlich höhere Stickstoffoxid-Werte aufweist als auf dem Prüfstand.

Schadensersatz für Mercedes-Dieselfahrer erstreiten

Mit einem Rechtsanwalt lässt sich ein Schadensersatz für Mercedes-Dieselfahrer durchsetzen. Die Abschalteinrichtung der Mercedes-Benz-Motoren OM 651 und OM 642 ist eine unzulässige Schummelsoftware wie bei Volkswagen. Da die Bekanntgabe des Skandals erst im Jahr 2017 erfolgte, sind die Ansprüche noch lange nicht verjährt. Geschädigte Autofahrer sollten sich dennoch schnellstmöglich durch einen Rechtsanwalt beraten lassen. Ein Schadensersatz für Mercedes-Dieselfahrer ist deshalb interessant, weil der Verkauf der Fahrzeuge nur noch mit erheblichen Abschlägen möglich ist. Geschädigte Dieselfahrer haben die Möglichkeit, verschiedene Arten von Schadensersatz zu erstreiten. Eine Möglichkeit liegt darin, den Konzern Daimler zur Rücknahme des Fahrzeuges zu bewegen. Alternativ ist eine Schadensersatzzahlung möglich. Die jeweiligen Möglichkeiten erläutern wir Ihnen gerne.

 

Hier können Sie sich kostenlos registrieren:

https://www.diesel-verhandlung.de