Die VW-Sammelklage (VW KapMuG-Verfahren) steht in den Startlöchern. Der größte europäische Automobilkonzern räumte am 20. September 2015 öffentlich ein, Fahrzeugtests zur Ermittlung von Diesel-Abgaswerten manipuliert zu haben. Der DAX-Konzern soll in mehreren Modellen der Volkswagen-Familie zur Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Abgaswerte eine manipulierte Software installiert haben: Diese kann erkennen, ob ein Test- oder Normalbetrieb vorliegt, und initiiert  entsprechende Prozesseingriffe. Nach bisherigen Erkenntnissen dürften rd. 11 Millionen Fahrzeuge betroffen sein, die mit so genannten „Abschalteinrichtungen“ arbeiten.

Die auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Fachkanzlei baum reiter & collegen prüft derzeit eine VW-Sammelklage (VW KapMuG-Verfahren) für betroffene Aktionäre. Durch Ihre Anmeldung können Sie sich unverbindlich die Teilnahme an der VW-Sammelklage sichern. Nehmen Sie hierzu Kontakt mit uns auf!

Schadenersatz für VW-Aktionäre: VW-Sammelklage

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Welche Vorteile bietet Ihnen eine VW-Sammelklage (Musterverfahren nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz)? Die Kanzlei baum reiter & collegen ist spezialisiert auf Verfahren dieser Art.

Eine VW-Sammelklage (Verfahren nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz) bündelt die Interessen verschiedener Kläger und so streiten die Beteiligten des KapMuG gemeinsam gegen den Beklagten. Durch diese Bündelung erhöht sich der Druck auf Seiten der Beklagten, so auch im VW KapMuG-Verfahren.

Verschiedene wichtige Anlegerprozesse in der Vergangenheit sind durch die Durchführung eines KapMuG Verfahrens gewonnen worden. Beispielhaft sind hier die Klagen gegen Telekom DT3, welche im Oktober 2014 zu Gunsten der Musterkläger des KapMuG beim BGH beschieden worden ist, oder die Klage gegen Hypo Real Estate, welche im Dezember 2014 ebenfalls zugunsten der Musterkläger seitens des Oberlandesgerichts München entschieden wurden. Bei beiden handelt es sich um Musterverfahren nach dem KapMuG.


Wie ist der Vorlagebeschluss zur VW-Sammelklage (VW KapMuG-Verfahren) inhaltlich strukturiert worden?

Insgesamt umfasst der eingereichte Beschluss zur VW-Sammelklage 25 Seiten. In diesen sind die sogenannten Feststellungsziele zusammengefasst, welche im VW KapMuG-Verfahren nach dem KapMuG durch das OLG Braunschweig beantwortet werden sollen. Bei den Feststellungszielen handelt es sich um 193 Punkte seitens der Kläger und 10 Feststellungsziele aufseiten der Beklagten. Der Vorlagebeschluss ist eine Übersicht der Ziele aus den eingereichten Klagen des LG Braunschweig und ist somit eine Art Aufgabenliste für das VW KapMuG-Verfahren. Die Feststellungsziele von Baum Reiter & Collegen sind inhaltlich in den Beschluss der VW-Sammelklage übernommen worden und finden sich zum Teil im Vorlagebeschluss wieder.

Wieso denken Baum Reiter & Collegen, dass sich Volkswagen sicher gegenüber seinen Anlegern schadensersatzpflichtig gemacht hat?

 

Volkswagen ist gesetzlichen Informationspflichten gegenüber den Anlegern nicht nachgekommen und hat somit nach unserer Rechtsüberzeugung gegen geltendes deutsches Recht verstoßen und somit eine Schadensersatzpflicht ausgelöst. Nach dem geltenden Recht haben Aktionäre das Recht über Umstände informiert zu werden, welche den Aktienkurs des Unternehmens maßgeblich beeinflussen können. Bei den von Volkswagen verschwiegenen Informationen handelt es sich um solche Umstände, welche mit Dokumenten hinreichend belegt werden können.

Jedenfalls seit dem 06. Juni 2008 ist eine nötige Information des Kapitalmarktes pflichtwidrig unterlassen worden. Aufgrund der Ermittlungen der amerikanischen Behörden war mit einem Risiko einer Forderung im zweistelligen Milliardenbereich zu rechnen. Diese Summen sind gängig im amerikanischen Rechtssystem. Volkswagen wusste von den Abgasmanipulationen und musste mit einer Sanktionierung seitens der amerikanischen Behörden rechnen. Durch das vom BGH entwickelte Rechtsinstitut ist es irrelevant, ob Organe von Volkswagen Kenntnis von den Manipulationen hatten, denn das Unternehmen muss sich durch das sogenannte Organisationsverschulden des Unternehmens so behandeln lassen, als ob die Kenntnis vorlag.

Selbst neuste Äußerungen seitens des Volkswagen Vorstandsvorsitzenden Müller bezüglich der rechtzeitigen Kapitalmarktinformierung sind nur aus taktischen Gründen erfolgt und schließen die Schadensersatzansprüche nicht aus. Der US-Chef von Volkswagen, Michael Horn, räumte bereits ein, dass er seit Mai 2014 Kenntnis der Umstände hat.


Welche Bedeutung für die VW-Sammelklage ist dem Erlass des Vorlagebeschlusses durch das LG Braunschweig zuzuordnen?

Das LG Braunschweig hat mit der Vorlage die formelle Einleitung des KapMuG durchgeführt. Der Beschluss ist somit als Beginn des VW KapMuG-Verfahren zu sehen. Der zweite Schritt muss nun seitens des Oberlandesgerichts (OLG) Braunschweig erfolgen. Dieses bestimmt die Musterkläger und gibt diese öffentlich bekannt.


Welche Anleger können im Rahmen einer VW-Sammelklage Schadensersatzansprüche geltend machen?

Nach unserer Meinung können alle Erwerber von Wertpapieren ab dem 06.06.2008 diese geltend machen und dies unabhängig davon, ob die Papiere am 18.09.2015 noch gehalten wurden oder verkauft waren. Folgende Wertpapiere sind Gegenstand der Ansprüche: Stamm- und Vorzugsaktien auf Volkswagen, VW-Anleihen, Derivate auf VW-Aktien und -Anleihen und zusätzlich noch Aktien von Porsche.


Welche Verjährungsfristen müssen Anleger bei der VW-Sammelklage beachten?

Viele Kläger haben bereits bis zum 19.09.2016 die Klagen gegen Volkswagen eingereicht, da unklar ist, ob aufgrund einer Gesetzesänderung mit dem Kleinanlegerschutzgesetz zum 10.07.2015 die Verjährungsfrist verlängert wurde. Nach dem §§ 37 b,c Wertpapierhandelsgesetz beträgt die Verjährung ein Jahr ab Kenntnis der anspruchsbegründenden Umstände. Durch das Kleinanlegerschutzgesetz wurde diese Frist durch die Drei-Jahres-Frist des BGB ersetzt. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass es an einer Regelung fehlt, ob diese verlängerte Frist auch für Ansprüche gelten soll, welche bereits vor Inkrafttreten entstanden waren. Jedoch ist auch nach Ablauf dieses Datums aufgrund der Regelungslücke die Verjährung nicht ausgeschlossen, sodass Anleger weiterhin agieren sollten. Zudem kommen weitere Ansprüche hinzu bei deren Anspruchsgrundlagen jedoch derzeit noch keine Verjährung droht.


Weitere Informationen zur VW-Sammelklage (VW KapMuG-Verfahren) finden sie auch hier:


Das VW-Sammelklage – aktueller Stand und Anlegerinformationen

Zeitnahe Eröffnung des Kapitalanlegermusterverfahrens (kurz KapMuG) erwartet

VW Großkunde: Unternehmen fordert Schadensersatz in Höhe von 11,9 Millionen Euro

Schadenersatz für VW Aktionäre: Eröffnung des Kapitalanlegermusterverfahrens (VW-Sammelklage) in Kürze erwartet

Neues VW Abgasskandal Urteil mit Signalwirkung

VW-Sammelklage: VW Abgasskandal

Düsseldorfer Kanzlei vertritt VW Aktionäre im Abgasskandal

Im VW-Abgasskandal kostete mutmaßliches Fehlverhalten wahrscheinlich Milliarden

VW KapMuG-Verfahren: Schadenersatz für VW Aktionäre

Landgericht München in Sachen VW Abgasskandal – VW Händler zur Fahrzeugrücknahme verurteilt wegen illegaler Abschalteinrichtung und der daraus resultierender erloschener Betriebserlaubnis

Landgericht Aachen in Sachen VW-Abgasskandal: VW Händler muss trotz Nachrüstung Fahrzeug zurücknehmen

Mutmaßliches Fehlverhalten darf nicht zu Lasten der Anleger gehen

VW-Sammelklage: Schadensersatz für VW Aktionäre möglich

Landgericht München in Sachen VW Abgasskandal – VW Händler zur Fahrzeugrücknahme verurteilt wegen illegaler Abschalteinrichtung und der daraus resultierender erloschener Betriebserlaubnis

Fachkanzlei initiiert VW-Sammelklage gegen den VW Konzern

Grund für die Schadenersatz Forderungen der VW Aktionäre

Erstmals in NRW: Audi-Händler aus Krefeld muss Dieselautos mit manipulierter Abgas-Software zurücknehmen

Schadensersatzansprüche der VW Aktionäre auch nach dem 18.09.2016 möglich

Zitate zur Stiftung VW -Musterfeststellungsklage (VW-Sammelklage)

Interview WDR TV „Servicezeit“ mit Prof. Dr. Reiter zum Thema „Abgasskandal bei anderen Marken als VW

VW-Abgasskandal: LG Lüneburg hält eine maximale Nachbesserungsfrist von 2 Monaten für angemessen

Abgasskandal: Gericht gibt „Startschuss“ für das Aktionärsmusterverfahren

OLG Hamm Beschluss: Weiteres positives Zeichen für geschädigte VW-Autobesitzer

VW-Skandal: Autobesitzer-Klage erfolgreich – Händler muss Wagen zurücknehmen

Mögliche Verjährung der VW-Aktionärsansprüche im September 2016

VW-Sammelklage – SCHADENERSATZ FÜR VW AKTIONÄRE

Weitere Informationen auch unter http://www.vw-verhandlung.de/

Zum Stand der Dinge siehe auch folgende Artikel im Spiegel und im Handelsblatt


FAQ (Frequently Asked Questions)


WELCHE RECHTE HABEN VW-AKTIONÄRE?

Aktionäre von VW-Stammaktien und Vorzugsaktien können Schadensersatzansprüche insbesondere aus Verstößen gegen Mitteilungspflichten nach dem Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) zustehen. Entsprechend den gesetzlichen Vorschriften des WpHG sind börsennotierte Unternehmen als Emittenten grundsätzlich verpflichtet, unverzüglich jede kursrelevante Information zu veröffentlichen. Insbesondere ist über so genannte „Insiderinformationen“, die das eigene Unternehmen unmittelbar betreffen, zu unterrichten.

Sollten dem Volkswagenkonzern die Manipulationen der Abgastests tatsächlich früher bekannt gewesen sein, hätte unmittelbar eine so genannte ad hoc-Mitteilung herausgegeben werden müssen. Auf der Grundlage der aktuellen Medienberichte ist zu vermuten, dass die behördlichen Ermittlungen der US-Umweltbehörde EPA dem Volkswagenkonzern bereits vor dem 20.09.2015 vertraut gewesen waren.

Schadensersatzansprüche dürften vor diesem Hintergrund insbesondere für diejenigen Aktionäre von Interesse sein, welche die Wertpapiere nach dem hinzugedachten eigentlichen ad hoc-Mitteilungsdatum erworben haben.


WELCHER PERSONENKREIS KANN SCHADENSERSATZANSPRÜCHE ANMELDEN?

Grundsätzlich kann jeder Aktionär, der zum Zeitpunkt des Bekanntwerdens der Manipulationen Inhaber einer VW-Vorzugs- oder -Stammaktie war, Schadensersatzansprüche geltend machen.

Nicht nur Aktionäre müssen betroffen sein: Auch Inhabern von Zertifikaten und Derivaten können etwaige Schadensersatzansprüche zustehen. Neben Kleinanlegern sind auch Großaktionäre sowie institutionelle Investoren betroffen.


IST SCHNELLES HANDELN GEBOTEN?

Im Wertpapierrecht bestehen kurze Verjährungsfristen. Aus diesem Grund sollten Anleger schnell handeln und die Kanzlei baum reiter & collegen kontaktieren.


WELCHE VORTEILE BIETET EIN SAMMELVERFAHREN?

Die Teilnahme an einem spezialisierten Sammelklageverfahren ist häufig der kostengünstigste Weg für betroffenen Aktionäre. Neben außergerichtlichen Verhandlungen oder einer Klage kommen auch spezielle Schiedsverfahren in Betracht. Wie nehme ich an einem Sammelverfahren teil?

Die Kanzlei baum reiter & collegen prüft zurzeit ein gerichtliches Musterverfahren im Sinne des Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetzes (KapMuG). Ab der Antragsstellung mit 10 Musterklägern können sich darüber hinausgehend unbeschränkt weitere Anleger für eine begrenzte Zeit diesem Verfahren anschließen. Tatsachen- und Rechtsfragen werden für alle Teilnehmer des Verfahrens einheitlich durch das Gericht entschieden.


WELCHE HANDLUNGSMÖGLICHKEITEN BESTEHEN FÜR AKTIONÄRE?

Durch Kontaktaufnahme mit der Fachkanzlei baum reiter & collegen sichern sich Anleger unverbindlich die Teilnahme an einem möglichen Sammelverfahren. Das erfahrene Rechtsanwalts-Team um den Bundesminister a. D. Gerhart Baum und Prof. Dr. Julius Reiter informiert in einer kostenfreien Ersteinschätzung, ob eine Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen in Betracht kommt.

Sofern eine Rechtschutzsversicherung vorliegt, stellt die Societät baum reiter & collegen gerne eine kostenfreie Deckungsanfrage bei der Versicherung.


KANZLEIPROFIL BAUM REITER & COLLEGEN

baum reiter & collegen nimmt eine Spitzenposition unter den bundesweit tätigen Kanzleien im Kapitalanlegerschutz ein. Seit 4 Jahren wird die Societät als Expertin für Bank- und Kapitalmarktrecht durch das vom Handelsblatt ausgeschriebene Ranking gelistet. Des Weiteren ist die Kanzlei auf die Geltendmachung der Opferrechte bei Großkatastrophen spezialisiert und vertritt u. a. die Interessen von Hinterbliebenen der Opfer des Germanwings-Absturzes (2015). Prof. Dr. Reiter wird regelmäßig als Sachverständiger in den Bundestag eingeladen.


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