Schadenersatz im Abgasskandal – LG Münster vom 14.03.2016

So wichtig ist eine solide Rechtsberatung

Im Fall um die sogenannte Schummelsoftware von VW gibt es immer wieder Klagen auf Schadenersatz im Abgasskandal. Geklagt wird in erster Linie auf Rückabwicklung des Kaufvertrags. Käufer eines betroffenen Fahrzeugs von VW machen ihren Schadenersatz im Abgasskandal in der Form geltend, dass sie das Fahrzeug nicht mehr besitzen und ihr Geld zurück wollen. Bedenkt man, dass für viele Autokäufer die niedrigen Emissionswerte das Motiv für den Kauf waren, ist das nur verständlich. Denn wenn sich nachträglich herausstellt, dass die Abgaswerte manipuliert waren, geht das Vertrauen verloren. Dazu mischt sich noch ein unangenehmes Gefühl. Man hätte bei Kenntnis der wahren Tatsachen vielleicht ein Auto einer anderen Marke gekauft. Ein Auto mit gleichen Abgaswerten und vielleicht zu einem kleineren Preis.

Ausführliche Informationen zum VW Abgasskandal inklusive einer Liste der betroffenen Fahrzeuge finden Sie unter

VW Abgasskandal Rechtsanwalt

Viele Autofahrer klagen vor Gericht und gewinnen – leider nicht immer

Seit bekannt wurde, dass der Autohersteller VW bei bestimmten Modellen eine manipulierte Software eingesetzt hat, haben viele Autokäufer geklagt. Betroffen sind vor allem Dieselfahrzeuge. Die Vorgangsweise der Kläger ist im Grunde immer dieselbe. Man setzt dem Verkäufer eine Frist zur Nachbesserung. Nach Ablauf dieser Frist wird auf Schadenersatz im Abgasskandal gepocht. Erklärt sich der Verkäufer nicht bereit, den Wagen zurückzunehmen und den Kaufpreis zurückzuerstatten, wird klagt. Die meisten Kläger bekommen vor Gericht Schadenersatz im Abgasskandal zugesprochen. Es gibt aber Fälle, in denen das Gericht dem Klagsbegehren des Klägers auf Schadenersatz im Abgasskandal nicht folgte.

Am Landesgericht Münster sieht man keinen Grund auf Schadenersatz im Abgasskandal

Konkret geht es um einen Fall vor dem Landesgericht Münster vom März 2016. Der kläger hatte einen Pkw der Marke VW, Modell Tiguan mit Dieselmotor vom Typ EA 189 gekauft. Das Gericht stellte fest, dass der Wagen vom Diesel-Abgasskandal rund um die Schummelsoftware von VW betroffen ist. Schadenersatz im Abgasskandal wurde vom Kläger mit folgender Begründung begehrt. Nur wegen der manipulierten Software halte der Motor die im Datenblatt beschriebenen Abgaswerte ein.

Das Gericht kam zu der Erkenntnis, dass dieser Mangel ohne Zweifel vorliege. Der Kläger könne aber nur Schadenersatz im Abgasskandal in einem geringeren Umfang verlangen. Der Kläger könne nur verlangen, dass die Software des Fahrzeugs nachgebessert werde. Die Nachbesserung muss so ausfallen, dass die tatsächlichen Abgaswerte jenen im Datenblatt entsprechen. Ansonsten habe das Fahrzeug keinen Mangel und verfüge auch über ein Betriebsgenehmigung. Die Klage auf Rückabwicklung wurde daher abgelehnt.

Andere Gerichte haben in vergleichbaren Klagen auf Schadenersatz im Sinne der Autokäufer und somit anders als das LG Münster entschieden.

Weiterführende Informationen finden Sie auch unter Schadensersatz für VW-Fahrer,  Schadensersatz für Porsche-Dieselfahrer, Schadensersatz für Mercedes-Dieselfahrer, Anwaltskanzlei VW

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