Porsche-Abgasskandal

Der Volkswagen-Abgasskandal macht auch vor der Sportwagentochter des Konzerns nicht Halt: Nach aktuellem Stand sind sämtliche Dieselfahrzeuge von Porsche mit der Manipulationssoftware ausgestattet. Dies betrifft die Modelle Cayenne, Macan und Panamera.

Bereits 2016 wurde das Modell Macan im Rahmen eines freiwilligen Rückrufs von Porsche in die Werkstätten zurückgerufen, im Sommer des Jahres 2017 folgte der verpflichtende Rückruf des Kraftfahrtbundesamtes für etwa 22.000 Porsche Cayenne Der Bundesinnenminister verhängte sogar ein vorübergehendes Zulassungsverbot. Mittlerweile wurden vom Kraftfahrtbundesamt (KBA) bei weiteren Modellen des Porsche Cayenne sowie Macan unzulässige Abschalteinrichtungen festgestellt. Dies gilt ebenfalls für den Panamera. Weitere Porschefahrer müssen folglich damit rechnen, wegen eines Rückrufs in die Werkstatt gebeten zu werden. Damit sind alle Diesel-Modelle von Porsche von der Manipulation betroffen.

Die Verantwortlichen für den Porsche-Abgasskandal

Gegen verschiedene Porsche-Manager wird seitens der Staatsanwaltschaft wegen Betruges ermittelt. Der Motorenchef wurde während einer Razzia im April 2018 wegen Verdunklungs- und Fluchtgefahr inhaftiert und verbrachte 3 Monate in Untersuchungshaft. Die in den betroffenen Modellen eingebauten Motoren kommen nicht von Porsche selbst, sondern werden von Audi (ebenfalls eine Marke von Volkswagen) produziert. Für die Staatsanwaltschaft ist dies jedoch kein Kriterium, Porsche die Rolle des Ahnungslosen zuzugestehen. Sie wirft dem Konzern vor, nicht genug gegen die Manipulation unternommen und den Einbau der Manipulationssoftware billigend in Kauf genommen zu haben. Porsche selbst hat bisher kein offizielles Statement abgegeben.


Ihr Rechtsanwalt im Porsche-Abgasskandal hilft

Als Rechtsanwälte empfehlen wir Ihnen, den Betrug nicht auf sich sitzen zu lassen, sondern die Durchsetzung Ihrer Ansprüche auf Schadensersatz im Abgasskandal in die Wege zu leiten. Bereits jetzt sind Fahrverbote in Hamburg Realität, und weitere Städte, wie zum Beispiel Stuttgart, bereiten sich auf die Umsetzung vor. Des Weiteren müssen Sie mit empfindlichen Wertverlusten Ihres Fahrzeuges rechnen. Die gute Nachricht: Immer mehr Gerichte entscheiden verbraucherfreundlich und zugunsten der betrogenen Kunden (eine Auswahl unserer aktuellen Urteile finden Sie hier).

Welche Möglichkeiten stehen Ihnen nun offen, damit der Porsche-Abgasskandal nicht an Ihnen hängen bleibt?

Sollten Sie sich dafür entscheiden, mithilfe unserer Rechtsanwälte Ihre Schadensersatzansprüche durchzusetzen, stehen Ihnen mehrere Möglichkeiten offen:

  • Neues Fahrzeug: Wir fordern für Sie von Porsche ein neues vergleichbares Fahrzeug, welches nicht vom Porsche-Abgasskandal betroffen ist
  • Rückabwicklung des Kaufvertrages: Sie können Ihren Kaufvertrag rückabwickeln lassen und erhalten gegen die Herausgabe Ihres manipulierten Porsche den Kaufpreis (abzüglich eines Nutzungsersatzes für bereits gefahrene Kilometer) zurück.
  • Schadensersatz für Porsche-Fahrer: Sie möchten Ihren Porsche behalten, für den Wertverlust und die Mobilitätseinschränkungen aber dennoch entschädigt werden? In diesem Fall können Sie Schadensersatz in Höhe von 10-20% des ursprünglichen Kaufpreises geltend machen.

Zusätzlich steht Geschädigten, die ihren Porsche über einen Autokredit finanziert haben, die Möglichkeit des sogenannten Widerrufsjokers offen.

Damit Sie zu Ihrem Recht kommen, hat baum reiter & collegen in Kooperation mit der Berliner Kanzlei Gansel Rechtsanwälte die Website www.diesel-verhandlung.de für Sie eingerichtet. Dort können Sie kostenlos und unverbindlich Ihren Anspruch auf Schadensersatz prüfen und Ihren Rechtsanwalt im Abgasskandal bequem online von Zuhause aus beauftragen, um Ihre Ansprüche durchzusetzen.

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Prüfen Sie auf unserer Abgasskandal-Website kostenlos und unverbindlich Ihre Ansprüche oder beauftragen Sie uns direkt!


www.diesel-verhandlung.de