KEIN GUTES TIMING FÜR ANLEGER DES SCHIFFSFONDS: MS VEGA MERCURY NOTVERKAUFT – INVESTOREN GEHEN LEER AUS

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„Sichere Anlage“, „besonders zur Altersversorge geeignet“, mit diesen und ähnlichen Floskeln warben Finanzberater und Bankmitarbeiter um Anleger für den geschlossenen Schiffsfonds MS Vega Mercury. Was Interessenten oft verschwiegen wurde: Auch als privater Kleinanleger des Fonds wird man zum Kommanditisten  – also Mitgesellschafter – und haftet bis zur Höhe seiner Einlage. Dass eingezahlte Gelder bis zum Totalverlust verloren gehen können, war den vielen Anlegern ebensowenig bewusst. So entpuppte die geschlossene Schiffsbeteiligung erst nach einiger Zeit ihren „riskanten Charakter“. Lange Zeit warteten Anleger vergeblich auf die versprochenen Renditen des vor der Insolvenz stehenden Fonds. Jetzt gehen sie beim Notverkauf erneut leer aus. Dabei besteht Hoffnung: Anlegern kann Schadensersatz zustehen.

Der Fonds
Die 2006 gegründete Reederei Vega-Reederei Dauber GmbH & Co. KG legte den geschlossenen Schiffsfonds auf, um das Containerschiff MS Vega Mercury zu erwerben. Bis 2009 konnten sich Anleger bereits mit einer Mindesteinlage von 15.000 EUR beteiligen. Aufgrund der Weltwirtschaftskrise brachen die Charterraten bei Schiffen erheblich ein, 2012 stand der Schiffsfonds kurz vor der Insolvenz. Laut des Fachmediums „fondstelegramm“ bestanden zu diesem Zeitpunkt Verbindlichkeiten in Höhe von ca. 17 Million US-Dollar, wohingegen der Fonds selbst nur ca. 7 Million US-Dollar wert sei. Deshalb wurde Anfang dieses Jahres ein Notverkauf des Schiffs eingeleitet. Die Salomon-AG erwarb das Containerschiff für gerade mal 5,7 Millionen US-Dollar und taufte es auf einen neuen Namen: „Good Timing“.

Der Schaden wird auf dem Rücken der Anleger ausgebadet
Kapitalanleger, die seit längerem auf Auszahlungen warten, wurden am Erlös des Verkaufs der MS Vega Mercury nicht beteiligt. Was viele nicht wissen: Ihnen kann Schadensersatz zustehen. Betroffene Anleger sollten aufgrund von akuten Verjährungsfristen schnellstmöglich eine spezialisierte Fachkanzlei auf dem Gebiet des Bank- und Kapitalmarkrechts aufsuchen. Nur so können sie sicher feststellen lassen, inwieweit Ansprüche auf Schadensersatz bestehen noch nicht verjährt sind.

Die wichtigsten Fragen und Fakten zu möglichen Ansprüchen von MS Vega Mercury Anlegern.

Ihr Ansprechpartner bei baum reiter & collegen
Die Kanzlei baum reiter & collegen ist eine mehrfach ausgezeichnete und eine der führenden Kanzleien auf dem Gebiet des Bank- und Kapitalmarktrechts. Die Sozietät vertritt bundesweit Kapitalanleger und Bankkunden in Auseinandersetzungen mit Banken, Finanzdienstleistern, Versicherungen und Fondsgesellschaften bei fehlgeschlagenen Bank- und Kapitalanlagen. Zu den Mandanten gehören neben Privatanlegern und institutionellen Investoren auch Family Offices, Unternehmen und Kommunen.
Das erfahrene Rechtsanwalts-Team um den Bundesminister a. D. Herrn Gerhart Baum und Prof. Dr. Julius Reiter berät einzelfallbezogen, ob eine Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen jeweils in Betracht kommt.
Für Rückfragen und zur Vereinbarung eines Erstberatungsgesprächs stehen Ihnen die auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Rechtsanwälte unserer Kanzlei baum reiter & collegen unter 0211-83680570 oder unter kanzlei@baum-reiter.de zur Verfügung.