MS JPO Tucana: AG Lüneburg eröffnet Insolvenzverfahren

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Mögliche Schadenersatzansprüche wegen Falschberatung und Prospektfehler

Anleger des Schiffsfonds MS JPO Tucana müssen mit erheblichen Verlusten bis hin zum Totalverlust ihrer Einlage rechnen. Die Schiffsgesellschaft ist insolvent. Das Amtsgericht Lüneburg hat am 18. November 2016 das reguläre Insolvenzverfahren eröffnet (Az.: 56 IN 74/16).

 

Erst im Jahr 2011 bot HCI Capital den Anlegern an, sich an der Gesellschaft der MS JPO Tucana zu beteiligen. Für die Anleger endete ihr Engagement nur etwa fünf Jahre später mit der Insolvenz der Schiffsgesellschaft. Die Hoffnungen auf eine ordentliche Rendite sind dahin. Nun drohen sogar erhebliche finanzielle Verluste.

 

 

Über den geschlossene Schiffsfonds MS JPO Tucana

Beteiligungen an Schiffsfonds wurden lange Zeit als rentable und sichere Kapitalanlage beworben. Allerdings änderten sich die Vorzeichen als im Jahr 2008 die globale Wirtschafts- und Finanzkrise die Märkte erheblich durcheinander wirbelte und auch die Handelsschifffahrt davon nicht verschont wurde. In den Jahren zuvor boomte das Geschäft auf See noch. Das führte aber auch dazu, dass Überkapazitäten aufgebaut wurden. Nun ging die Nachfrage zurück und die erforderlichen Charterraten konnten bei vielen Schiffsfonds nicht mehr erzielt werden. Dies führte bei vielen Fondsgesellschaften zu wirtschaftlichen Problemen, die oft genug in der Insolvenz und damit auch mit erheblichen Verlusten für die Anleger endeten.


FAQs zu MS JPO Tucana

Geschädigten Anlegern stehen möglicherweise Schadensersatzansprüche zu, die die eingetretenen Verluste ausgleichen und ersetzen können. Neben möglichen Ansprüche wegen fehlerhafter oder unvollständiger Emissionsprospekte (zum Beispiel hinsichtlich Nachschusspflicht/Persönliche Haftung), können sich für Anleger Rechte aus einem Beratungsvertrag ergeben. Auch ohne schriftliche Bestätigung kommt zwischen dem Vermittler und der Anlageinteressenten in den meisten Fällen ein sogenannter Beratungsvertrag zustande. Auf dieser Rechtsgrundlage entstehen für den Vermittler besondere Pflichten. Insbesondere ist er gehalten, anleger- und objektgerecht zu beraten. Diesem Erfordernis kamen vielen Vermittler in der Vergangenheit nicht nach.

Schadensersatzansprüche können abhängig von den individuellen Umständen unterschiedlichen Verjährungsfristen unterliegen. Anleger sollten also in jedem Fall umgehenden fachlichen Rat bei einem auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Anwalt suchen.

Im Falle des Vorliegens einer Rechtschutzversicherung, stellt die Kanzlei baum, reiter & collegen gerne eine kostenfreie Deckungsanfrage bei der Versicherung.

Ihr Ansprechpartner bei baum reiter & collegen

Die Kanzlei baum, reiter & collegen ist eine mehrfach ausgezeichnete und eine der führenden Kanzleien auf dem Gebiet des Bank- und Kapitalmarktrechts. Die Sozietät vertritt bundesweit Kapitalanleger und Bankkunden in Auseinandersetzungen mit Banken, Finanzdienstleistern, Versicherungen und Fondsgesellschaften bei fehlgeschlagenen Bank- und Kapitalanlagen. Zu den Mandanten gehören neben Privatanlegern und institutionellen Investoren auch Family Offices, Unternehmen und Kommunen.

Das erfahrene Rechtsanwalts-Team um den Bundesminister a.D. Herrn Gerhart R. Baum und Prof. Dr. Julius Reiter berät einzelfallbezogen, ob eine Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen jeweils in Betracht kommt.

Für Rückfragen und zur Vereinbarung eines Erstberatungsgesprächs stehen Ihnen die auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Rechtsanwälte unserer Kanzlei baum, reiter & collegen unter 0211-83680570 oder unter kanzlei@baum-reiter.de zur Verfügung.