Sind Sie vom Mercedes Abgasskandal betroffen?

Sie sind Halter eines Mercedes-Benz und fragen sich wie Sie mit dem Abgasskandal umgehen sollen?

Der Daimler AG wird vorgeworfen in vielen Diesel Fahrzeugen unzulässige Abschalteinrichtungen verbaut zu haben. Diese sorgen dafür, dass auf dem Prüfstand bessere Abgaswerte gemessen, als im realen Betrieb ausgestoßen werden. Rund 4 Millionen Fahrzeuge sind vom Mercedes Abgasskandal betroffen.

In einigen Städten sind Fahrer eines Daimler Diesels außerdem von Fahrverboten betroffen. Dieses betrifft auch Fahrzeuge die nicht vom Abgasskandal betroffen sind. Einen Wertverlust hat praktisch jeder Diesel von Mercedes erlitten.

Sind Sie vom Abgasskandal betroffen?

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Das Wichtigste auf einen Blick

  • Im Mai 2018 gab es den ersten offiziellen Rückruf wegen unzulässiger Abschalteinrichtung für Mercedes Diesel Fahrzeuge
  • Neben der unzulässigen Abschalteinrichtung werden die Abgaswerte in vielen Mercedes Fahrzeugen auch durch ein Thermofenster verfälscht
  • Für rund 1 Million Fahrzeuge hat das KBA (Kraftfahrtbundesamt) einen verpflichtenden Rückruf angeordnet, rund 3 Millionen Mercedes-Benz sind von freiwilligen Kundendienstmaßnahmen betroffen

So finden Sie heraus ob Ihr Mercedes vom Abgasskandal betroffen ist

Im Fokus der Ermittlungen stehen vor allem die beiden Daimler Motoren OM 651 und OM 642. Auch für den OM 626 und den OM 622 gibt es Rückrufe. Betroffen sind Mercedes Diesel mit der Abgasnorm Euro 5 und Euro 6.

Die Liste der betroffenen Modellreihen umfasst:

  • C-Klasse
  • CLS
  • E-Klasse
  • GLK
  • ML
  • GLE
  • V-Klasse
  • S-Klasse
  • R-Klasse
  • G-Klasse
  • Vito
  • Sprinter
  • SLK
  • SLC
  • Viano
  • GL
  • GLS

Ihr Mercedes ist hier aufgelistet? Dann lohnt sich eine individuelle Prüfung.

Die Betroffenheit Ihres individuellen Modells können Sie anhand der FIN (Fahrzeugidentifikationsnummer) prüfen. Diese finden Sie in Ihrem Fahrzeugschein unter der Position E. Sobald Sie Ihre FIN zur Hand haben, können Sie über das Online Tool des Herstellers Daimler herausfinden, ob Ihr Mercedes von einem Rückruf betroffen ist.

Mercedes Abgasskandal betroffenes Fahrzeug

Sie haben einen betroffenen Mercedes?

Wenn Ihr Mercedes vom Abgasskandal betroffen ist, können Sie Ansprüche gegen die Daimler AG geltend machen. Sie sollten schnell handeln, um einer möglichen Verjährung Ihrer Ansprüche vorzubeugen.

Neben einer Nachbesserung Ihres Fahrzeugs können Sie vom Hersteller auch einen Neuwagen ohne Mängel fordern. Sollte dieser Forderung nicht nachgekommen werden, können Sie den Kaufvertrag des Fahrzeugs rückgängig machen und den Kaufpreis unter Anrechnung einer Nutzungsentschädigung für die gefahrenen Kilometer zurückfordern. Dies ist auch dann noch möglich, wenn Ihr Mercedes bereits ein Software Update erhalten hat.

Unsere Abgasskandal Anwälte prüfen für Sie, ob Ihr Mercedes vom Abgasskandal betroffen ist und welche Ansprüche Sie haben. Diese Ersteinschätzung Ihres Falles ist für Sie kostenlos und unverbindlich.

Sie haben Ihren Mercedes finanziert?

Wenn Sie Ihr Fahrzeug über die Autobank des Herstellers finanziert haben, können Sie Ihren Autokredit widerrufen lassen. Sowohl Ihr Darlehensvertrag, als auch der damit verbundene Kaufvertrag werden dann rückabgewickelt.

In vielen Fällen ist der Finanzierungsvertrag fehlerhaft, da Sie als Verbraucher nicht ordnungsgemäß über Ihr Widerrufsrecht belehrt wurden. Ist dies der Fall muss die Autobank des Herstellers Ihnen alle geleisteten Zahlungen zurückerstatten. Neben den monatlichen Raten umfasst dies auch die Anzahlung. Ein Autokreditwiderruf ist auch möglich, wenn Ihr Mercedes nicht vom Abgasskandal betroffen ist.

Sie erhalten von uns eine kostenlose und unverbindliche Ersteinschätzung über Ihre Erfolgsaussichten im Falle eines Autokreditwiderrufs.

Was Ihnen das Mercedes Rückrufschreiben verrät

Halter eines vom Abgasskandal betroffene Mercedes erhalten eines von zwei möglichen Rückrufschreiben. In diesen werden Sie aufgefordert ein Software Update durchführen zu lassen.

Achten Sie darauf, ob es sich bei Ihrem Schreiben um eine freiwillige Kundendienstmaßnahme oder um einen verpflichtenden Rückruf handelt. Wenn in Ihrem Rückruf von einer freiwilligen Kundendienstmaßnahme die Rede ist, können Sie das Update verweigern.

Sind Sie Halter eines Mercedes mit verpflichtendem Rückruf, hat das KBA bei Ihrem Fahrzeug eine unzulässige Abschalteinrichtung nachgewiesen. Lassen Sie das Update nicht aufspielen, droht Ihnen die Betriebsuntersagung Ihres Fahrzeugs. Das bedeutet aber auch für Sie, dass Ihre Erfolgsaussichten im Falle einer Klage gegen die Daimler AG besonders hoch sind.

Es gibt bereits verbraucherfreundliche Urteile für Mercedes Fahrzeuge mit freiwilligem sowie mit verpflichtendem Rückruf.

Sollten Sie das Mercedes Software Update aufspielen lassen?

Wenn Sie dem Rückruf von Mercedes folgen und ein Software Update aufspielen lassen, gehen Sie damit ein Risiko ein. Über die Langzeitfolgen des Updates ist kaum etwas bekannt. Ein vergleichbares Software Update im VW Abgasskandal hat bei zahlreichen Fahrzeugen zu erhöhtem Verbrauch, erhöhtem Verschleiß und niedrigerer Motorleistung geführt. Es wäre möglich, dass Ihr Mercedes zusätzlich an Wert verliert nachdem das Software Update aufgespielt wurde.

Wir empfehlen Ihnen das Risiko des Software Updates zu umgehen und sich für den Wertverlust Ihres Mercedes entschädigen zu lassen. Unabhängig davon, ob Sie einen freiwilligen- oder einen verpflichtenden Rückruf erhalten haben, können Sie auf Rückabwicklung des Kaufvertrags klagen. Bei Erfolg bekommen Sie im Bestfall den Kaufpreis unter Abzug einer Nutzungsentschädigung für die gefahrenen Kilometer zzgl. Deliktszinsen seit dem Erwerb des Fahrzeugs erstattet und müssen dafür Ihr Fahrzeug zurückgeben bzw. bei Verkauf des Fahrzeugs den marktüblichen Wertersatz leisten.

So klagen Sie im Mercedes Abgasskandal

Die Kanzlei baum reiter & collegen ist auf Klagen im Abgasskandal spezialisiert und vertritt bereits über 10.000 Verbraucher. Unsere Erfolgsstrategie hat sich bereits in zahlreichen Klageverfahren bewährt und zu einer langen Liste positiver Urteile geführt.

Wie Sie sich am besten gegen den Mercedes Abgasskandal wehren?

Schritt 1. Nutzen Sie unser Online Formular um Kontakt aufzunehmen. Wir prüfen kostenlos ob für Sie Ansprüche bestehen und beraten Sie zu den Erfolgsaussichten vor Gericht.

Schritt 2. Wir kümmern uns darum, dass Ihre Prozesskosten übernommen werden. Dazu holen wir eine Deckungszusage Ihrer Rechtsschutzversicherung ein oder schlagen Sie unseren Prozesskostenfinanzierern vor.

Schritt 3. In einem Anspruchsschreiben fordern wir die Daimler AG auf Sie zu entschädigen. Sollte dieser Forderung nicht nachgekommen werden, reichen wir Klage ein und erstreiten Ihr Recht vor Gericht.

Welche Kosten kommen auf Sie zu?

Uns ist es besonders wichtig, dass unsere Mandanten kein persönliches Kostenrisiko tragen.

In den meisten Fällen übernimmt Ihre Rechtsschutzversicherung die Kosten Ihres Verfahrens, sofern Sie dieVersicherung bereits vor Ihrem Autokauf abgeschlossen hatten und sie weiterhin besteht. Wir kümmern uns darum die Kostenübernahme bei Ihrer Rechtsschutzversicherung anzufragen und werden erst tätig, nachdem wir eine Deckungszusage erhalten haben.

Wenn Sie nicht rechtsschutzversichert sind, schlagen wir Sie unserem Prozesskostenfinanzierer vor. Dieser übernimmt bei Zusage die gesamten Verfahrenskosten (Gerichts- und Anwaltskosten) und erhält dafür nur im Erfolgsfall eine Gewinnbeteiligung. Zu den genauen Konditionen der Prozessfinanzierung beraten wir Sie gerne.

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