Mercedes-Abgasskandal

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Der Diesel-Abgasskandal begann 2015 mit dem Volkswagen-Konzern und hat nun auch Mercedes erreicht: Gemäß vorliegender Informationen hat auch der Daimler-Konzern Motoren mit manipulierter Software in seinen Fahrzeugen der Marke Mercedes verbaut und seine Kunden getäuscht. Verschiedene Stellen untersuchen die unerlaubte Manipulation der Abgaswerte, darunter das Kraftfahrtbundesamt (KBA) und die Staatsanwaltschaft Stuttgart. Letztere durchsuchte die Geschäftsräume von Daimler an verschiedenen Standorten bereits im Frühjahr 2017. Der Konzern bestreitet die Manipulation weiterhin.

Der Mercedes-Abgasskandal: Was wurde manipuliert?

Konkret beziehen sich die Vorwürfe auf gleich mehrere Softwaremodifikationen. Das sogenannte Thermofenster soll bewirken, dass der Motor den Wirkungsgrad der Abgasreinigung von der Außentemperatur abhängig macht. Den Vorwurf tat Daimler nicht nachvollziehbar mit der schlichten Behauptung ab, die Regelung diene dem Schutz des Motors und sei aus Sicht des Konzerns legal. Des Weiteren beziehen sich die Vorwürfe auf eine Motorsteuerungsfunktion, die so programmiert wurde, dass die Abgase beim Fahren nur für begrenzte Zeit bzw. für eine bestimmte zurückgelegte Strecke gereinigt werden. Danach erhöht sich der NOx-Ausstoß um ein Vielfaches. Zusätzlich kann die Motorsteuerung (wie bei Volkswagen) erkennen, ob die Fahrzeuge sich im Straßenverkehr oder auf dem Prüfstand befinden und passt ihre Abgaswerte dementsprechend an.

Wie reagiert die Daimler AG?

Im Juli 2017 reagierte die Daimler AG auf die Vorwürfe und kündigte ein freiwilliges Software-Update für mehr als drei Millionen Mercedes Diesel an. Im Mai 2018 verpflichtete das KBA die Daimler AG erstmals, bei knapp 1400 Mercedes Diesel Vito-Modellen mit 1,6-Liter-Motor einen verbindlichen Rückruf zur Installation eines Software-Updates durchzuführen. Im Juni 2018 kündigte der Bundesverkehrsminister einen weiteren Rückruf mit deutlich erhöhten Zahlen an: 240.000 Mercedes-Fahrzeuge sollen in Deutschland nun wegen unzulässiger Abschalteinrichtungen in die Werkstatt. Daimler hat gegen die Anordnungen des KBA Widerspruch eingelegt.

Welche Mercedes-Modelle sind betroffen?

Nach aktuellem Informationsstand sind ein Großteil der Mercedes Diesel mit Schadstoffklasse EURO 5 und EURO 6 betroffen. Mehr als 90 Prozent der vom aktuellen Rückruf betroffenen Fahrzeuge stammen aus den Modellreihen Vito, C-Klasse und GLC. Wir haben für Sie eine Tabelle der betroffenen Mercedes Diesel zusammengestellt.

Ihr Rechtsanwalt im Mercedes-Abgasskandal hilft

Wir empfehlen Ihnen, den Betrug nicht hinzunehmen, sondern Ihre Ansprüche gegen den Händler sowie den Konzern geltend zu machen und dabei Schadensersatz im Mercedes-Abgasskandal zu fordern. Fahrverbote in Städten sind in Hamburg bereits jetzt Realität und werden sich auf weitere Städte ausweiten, wie zum Beispiel in Stuttgart,  wodurch Sie als Dieselfahrer in ihrer Mobilität eingeschränkt werden und ihr Fahrzeug in bestimmten Gebieten nicht mehr benutzen dürfen. Zudem ist von erheblichen Wertverlusten für die vom Abgasskandal betroffenen Mercedes Diesel auszugehen. Auch das Software-Update, das die Mängel angeblich beheben soll, kann keine Abhilfe schaffen: Kunden klagen über höheren Verschleiß und schlechteres Fahrverhalten.

Die gute Nachricht: Durch den Volkswagen-Abgasskandal sind Gerichte bereits mit der Problematik vertraut, und verurteilen den Konzern immer häufiger zugunsten der Geschädigten zu Schadensersatz.

Sollten Sie sich dafür entscheiden, mithilfe unserer Rechtsanwälte Ihre Schadensersatzansprüche durchzusetzen, stehen Ihnen mehrere Möglichkeiten offen:

  • Neues Fahrzeug: Wir fordern für Sie von Mercedes ein neues vergleichbares Fahrzeug, welches nicht vom Mercedes Abgasskandal betroffen ist
  • Rückabwicklung des Kaufvertrages: Sie können Ihren Kaufvertrag rückabwickeln lassen und erhalten gegen die Herausgabe Ihres manipulierten Mercedes den Kaufpreis (abzüglich eines Nutzungsersatzes für bereits gefahrene Kilometer) zurück.
  • Schadensersatz für Mercedes-Fahrer: Sie möchten Ihren Mercedes behalten, für den Wertverlust und die Mobilitätseinschränkungen aber dennoch entschädigt werden? In diesem Fall können Sie Schadensersatz in Höhe von 10-20% des ursprünglichen Kaufpreises geltend machen.

Zusätzlich steht Geschädigten, die ihren Mercedes über einen Autokredit finanziert haben, die Möglichkeit des sogenannten Widerrufsjokers offen.

Damit Sie zu Ihrem Recht kommen, hat baum reiter & collegen in Kooperation mit der Berliner Kanzlei Gansel Rechtsanwälte die Webseite www.diesel-verhandlung.de für Sie eingerichtet. Dort können Sie kostenlos und unverbindlich Ihren Anspruch auf Schadensersatz prüfen und unsere Rechtsanwälte bequem online von Zuhause aus beauftragen, um Ihre Ansprüche durchzusetzen.

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Prüfen Sie auf unserer Abgasskandal-Website kostenlos und unverbindlich Ihre Ansprüche oder beauftragen Sie uns direkt!


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