MBB CLEAN ENERGY AG

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Schadensersatz für Anleger möglich

Die MBB Clean Energy AG trat als Wind- und Solarinvestor auf den Markt und warb mit dem ,guten‘ Image als „Energiewender“ um Anleger. Unter Mitbegründung des insolventen Windpark-Entwicklers Windreich GmbH wurde Anlegern die Beteiligung an einer im Jahr 2013 begebene Anleihe angeboten. Bei einer Laufzeit bis 2019 versprach man Investoren einen Zinssatz von 6,25 Prozent p. a.

Große Mission ohne Fundament
Das Unternehmen scheiterte nach Medieninformationen in der Erreichung des erwarteten Emissionsvolumens von 300 Mio EUR für die geplanten Investitionen in der Solar- und Windenergie. Tatsächlich soll nur eine Summe von 72 Mio EUR erreicht worden sein, wobei Fachkreise mit einem viel geringeren Betrag von 8 bis höchstens 22 Mio EUR rechnen. Das Unternehmen arbeitete wohl mit Strohmännern, welche das Emmissionsvolumen aufstockten und angaben, zunächst auf ihre Zinsen zu verzichten

Die MBB Clean Energy AG habe, laut der Presse, versucht, das gescheiterte Einwerben der geplanten 300 Mio EUR durch Ankündigungen großer Erfolge zu überspielen. Im Herbst 2013 wurde u. a. der anstehende Erwerb von Solar-und Windparks in Italien in Aussicht gestellt, zu dem es nie kommen sollte.

Zinszahlungen für Anleger der MBB Clean Energy AG belieben aus
Erste Probleme entstanden für die MBB Clean Energy AG nach eigenen Angaben, als die von Ihnen als „unberechtigte Investoren“ bezeichneten Personen – also genannte Strohmänner – trotzdem Auszahlungen forderten. Dies kann dazu geführt haben, dass die ersten fälligen Zinszahlungen in den Jahren 2014 und 2015 ausblieben. Das Unternehmen versuchte aufkommende Zweifel zunächst mit der Begründung technischer Probleme abzuwiegeln.
Der Versuch der MBB Clean Energy AG sich aus der misslichen Lage zu befreien, indem es die Anleihe aufgrund einer fehlenden Unterschrift unter der Globalurkunde für ungültig erklärte, hatte keinen Erfolg. Die im Laufe der nächsten Monate angekündigten Zinszahlung und Reparaturmaßnahmen blieben aus und führten letztendlich zur Eröffnung des vorläufigen Insolvenzverfahrens im Juni 2015. Es wird davon ausgegangen, dass die Insolvenzmasse nicht den Forderungen von Investoren gerecht wird.

MBB Clean Energy AG: Was Anleger tun können

Betroffene Anleger sollten sich den Rat eines spezialisierten Rechtsanwalts einholen, der prüfen kann, ob Anspruch auf Schadensersatz besteht.

Die wichtigsten Fragen und Fakten zu möglichen Ansprüchen für Anleger, die sich an der MBB Clean Energy AG beteiligt haben.

Ihr Ansprechpartner bei baum reiter & collegen
Die Kanzlei baum reiter & collegen ist eine mehrfach ausgezeichnete und eine der führenden Kanzleien auf dem Gebiet des Bank- und Kapitalmarktrechts. Die Sozietät vertritt bundesweit Kapitalanleger und Bankkunden in Auseinandersetzungen mit Banken, Finanzdienstleistern, Versicherungen und Fondsgesellschaften bei fehlgeschlagenen Bank- und Kapitalanlagen. Zu den Mandanten gehören neben Privatanlegern und institutionellen Investoren auch Family Offices, Unternehmen und Kommunen. Das erfahrene Rechtsanwalts-Team um den Bundesminister a.D. Herrn Gerhart Baum und Prof. Dr. Julius Reiter berät einzelfallbezogen, ob eine Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen jeweils in Betracht kommt.
Für Rückfragen und zur Vereinbarung eines Erstberatungsgesprächs stehen Ihnen die auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Rechtsanwälte unserer Kanzlei baum reiter & collegen unter 0211-83680570 oder unter kanzlei@baum-reiter.dezur Verfügung.