Kündigung wegen YouTube-Äußerungen

Einem Lehrer aus Berlin war das Arbeitsverhältnis wegen Äußerungen auf seinem YouTube-Kanal „Volkslehrer“ gekündigt worden. Seine hiergegen gerichtete Kündigungsschutzklage hat das Arbeitsgericht Berlin abgewiesen, wie nun bekannt wurde (Az. 60 Ca 7170/18). Der Lehrer hatte in seinen veröffentlichten Videos die verfassungsmäßige Ordnung der Bundesrepublik Deutschland angezweifelt und verächtlich gemacht. Das Arbeitsgericht bestätigte nun, dass dies eine außerordentliche Kündigung rechtfertigt. Allerdings kann der Lehrer gegen das Urteil noch Berufung einlegen.

Übrigens: Auch negative Äußerungen von Arbeitnehmern auf Facebook und in anderen sozialen Medien können eine Kündigung nach sich ziehen, möglicherweise sogar bereits beim „Liken“ von Kommentaren oder sonstigen Äußerungen anderer. Entscheidend ist der Einzelfall, aber Beschäftigte sollten hier sorgsam mit öffentlichen Äußerungen in sozialen Netzwerken umgehen.