FIAT: Verdacht auf Abgasbetrug nun auch bei vielen Modellen des italienischen Herstellers

Seit dieser Woche ermitteln Staatsanwaltschaft und Polizei in Hessen gegen Fiat Chrysler. Dem Hersteller wird vorgeworfen, in Fahrzeuge seiner Marken Fiat, Alfa Romeo und Jeep Dieselmotoren mit illegaler Abschalteinrichtung eingebaut zu haben, was zur Folge hat, dass die vorgeschriebenen Stickoxid-Grenzwerte unter Testbedingungen eingehalten, jedoch im realen Fahrbetrieb teils um ein Vielfaches überstiegen werden. Alleine in Deutschland sind potenziell 200.000 PKW betroffen, denen – falls sich der Vorwurf erhärten sollte – die Stilllegung droht.

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In einer von der europäischen Justizbehörde Eurojust koordinierten Aktion werden in Deutschland, Italien und der Schweiz Durchsuchungen vorgenommen, um Beweise sicherzustellen. In Deutschland liegt die Federführung der Ermittlungen bei Abteilung Wirtschaftskriminalität der zuständigen Staatsanwaltschaft in Frankfurt/ Main. Fiat Chrysler hat vollumfängliche Kooperation mit den Behörden in Aussicht gestellt, wie ein Unternehmenssprecher auf entsprechende Nachfrage mitteilte. Die Untersuchung wurde mittlerweile auch auf die Nutzfahrzeugsparte, die unter dem Namen Iveco firmiert, ausgeweitet.

Dass nicht nur Volkswagen bei den Abgaswerten getrickst hat, wird von Experten schon seit längerem vermutet. Die Diesel-Beobachtungsliste des Kraftfahrtbundesamtes, in der Hersteller und Modelle mit Schummelmotoren aufgeführt sind, wird immer länger. Der Nachweis des Betrugs ist allerdings nicht immer einfach zu führen und setzt oft akribische Recherchen voraus, bevor die Manipulation rechtssicher nachgewiesen werden kann. Im Falle von Fiat Chrysler scheint dies nun endlich zu gelingen.   

Betroffene Käufer sollten sich auf jeden Fall anwaltlichen Rat einholen. Die Kanzlei baum reiter & collegen ist seit 2015, d. h. von Anbeginn, mit dem Abgasskandal vertraut und betreut mittlerweile mehr als 10.000 Diesel-Mandanten. Wir kooperieren mit Verbraucherschutzanwälten in vielen europäischen Staaten. Registrieren Sie sich noch heute über unser Online-Formular und lassen Sie sich im Anschluss von einem unserer erfahrenen Fachanwälte kostenfrei beraten. Wir sagen Ihnen im Anschluss, was zu tun ist, und wie Ihre konkreten Chancen auf Schadensersatz einzuschätzen sind.