Diesel Wertverlust – was ist mein dieselbetriebener Wagen noch wert?

Diesel Wertverlust – was ist mein dieselbetriebener Wagen noch wert?

Fahrer eines Diesel-Fahrzeugs hatten es anfangs gut. Ein geringer Treibstoffverbrauch und niedrige Preise für Diesel an den Zapfsäulen – so machte Autofahren mit einem Diesel so richtig Spaß. Mit Turbo und geräuscharmen Dieselmotoren kam der Diesel in Mode. Sogar in Cabriolets wurde der Dieselmotor eingebaut und damit salonfähig. Diese Zeiten sind vorbei. Heute haben Dieselfahrer nichts mehr zu lachen. 

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Stattdessen steht der Diesel-Wertverlust im Raum. Betroffen sind alle Dieselfahrer. Besonders hart trifft der Diesel-Wertverlust wie immer die „Kleinen“. Eine Familie mit geringem Einkommen hat nicht das Geld, um den Diesel-Pkw abzuschreiben und sich einen Pkw mit Benzinmotor zu kaufen. Hart trifft es vor allem auch Kleinunternehmer und Ein-Personen-Gesellschaften. Für sie ist ihr Firmenfahrzeug mit Dieselmotor existenzbedrohend. Kommt das Fahrverbot in Deutschlands Städten, müssen viele um ihre Existenz bangen.

Wie alles begann

Lange Zeit genossen deutsche Automobilhersteller einen ausgezeichneten Ruf. An Qualität fehlte es nie. Der Ruf wurde durch neue und kraftstoffsparendeDieselmotoren gesteigert. Ein drehfreudiger Dieselmotor, der den Benzinmotor alt aussehen ließ. Noch dazu verbrauchte der Dieselmotor weit weniger Treibstoff und die Abgasmessungen ließen die Aktien deutscher Autohersteller in die Höhe gehen. Alle waren glücklich und zufrieden, Autobauer, Aktionäre und nicht zuletzt die Autokäufer. Hätte damals jemand den Diesel-Wertverlust vorhergesagt, hätte er wohl nur Gelächter, Spott und Hohn geerntet.

Die Probleme kamen 2015 mit dem VW Abgasskandal. Die manipulierte Software, die man bei VW einsetzte, spielte die niedrigen Abgaswerte geschickt vor. Von Betrug war in der Presse die Rede. Betroffene Autokäufer aber hatten mit einem Schlag ein Problem an, nämlich den Diesel-Wertverlust. Denn wer kauft schon einen gebrauchten Diesel-Pkw mit manipulierter Software? Autokäufer hatten viel für den vermeintlich umweltfreundlichen Diesel bezahlt. Sollen sie jetzt die Konsequenzen tragen und den Diesel-Wertverlust auf ihre Rechnung nehmen? 

Die Autobauer und Autohändler weisen jede Schuld von sich

Dass ein Pkw mit Schummelsoftware einen sofortigen Wertverlust hat, steht außer Zweifel. Autobauer und Händler wehrten sich jedoch mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln um den Diesel-Wertverlust tragen zu müssen. VW bot dazu ein Software-Update an, das es richten sollte. Wurde ein Händler auf Rücktritt vom Kaufvertrag verklagt, verwies dieser sofort auf das Software Update. Da keine Bereitschaft bestand, kam es zu Klagen, bei denen viele Autokäufer Recht bekamen und ihr Geld zurück erhielten.

Diese Urteile sind weisungsgebend für weitere Klagen, die im Dieselgate noch bevorstehen. Denn nicht nur VW ist in diese Krise involviert. Der Dieselgate zieht seine Kreise und auch andere Autobauer aus Deutschland müssen sich damit beschäftigen. Das betrifft natürlich auch deren Kunden. Fahrer eines Mercedes, Audi, BMW und Porsche müssen sich fragen, ob sie davon betroffen sind und ob sie der Diesel-Wertverlust viel Geld kostet. Auch wer einen Skoda oder Seat fährt, sollte sich informieren. Hart trifft es auch Fahrer von Nutzfahrzeugen wie dem Caddy oder Amarok, beide von VW.

Warum kommt es zum Wertverlust von Dieselfahrzeugen?

Klar ist, dass ein dieselbetriebenesFahrzeug mit Schummel-Software am Markt wie ein Unfallwagen als weniger zuverlässig gilt. Dadurch kommt es zu einem Preisverfall. Doch so einfach ist es nicht. Der Markt ist mitunter sehr instabil und es kann schon mal zu einer Überreaktion kommen. So auch im Dieselgate. Denn mit einem Schlag waren alle Fahrer eines Diesel-Pkw vom Diesel-Wertverlust betroffen. Ob nun eine Schummel-Software zum Einsatz kam oder nicht, diese Frage stellt niemand mehr. Allein das Wort „Diesel“ löst den Diesel-Wertverlust aus.  

Die Folgen sind weitreichend, für Autobesitzer und Händler. Wer einen Diesel in der Garage stehen hat, sollte ihn besser bis zur Schrottreife fahren.. Auf den Höfen der Autohändler wiederum warten Diesel-Fahrzeuge vergeblich auf Käufer. Selbst starke Preisreduktionen können das Vertrauen nicht wieder herstellen. Denn mit dem Dieselgate geriet der Diesel in Verruf und erste Rufe nach Fahrverbote für Dieselfahrzeuge wurden laut.

Fahrverbote in deutschen Städten komplettieren den Diesel-Wertverlust

Was macht man mit seinem Dieselfahrzeug, wenn man damit nicht mehr fahren darf? Diese Frage stellen sich viele Besitzer eines solchen Fahrzeugs. Es zu verkaufen macht aber auch keinen Sinn, denn wer kauft schon ein Fahrzeug, mit dem man nicht mehr in deutsche Städte fahren darf. Natürlich leben nicht alle Dieselfahrer in der Stadt. Dennoch hat das Diesel Fahrverbot in den Städten den Diesel-Wertverlust weiter verschärft.

Hinzu kommt, dass sich das Fahrverbot auch auf Städte in der Europäischen Union ausweiten könnte. Zumindest auf Städte, die in Nachbarländern Deutschlands liegen. Bis es soweit ist, kann jedoch noch viel Zeit vergehen. Dennoch ist die Unsicherheit bei Autokäufern groß und der Diesel-Pkw und Diesel-Kleintransporter wird zunehmend unattraktiv. Autokäufer müssen nun ausbaden, was andere verursacht haben. Vollkommen alleine und ohne Rechte und Chancen auf Schadenersatz ist dennoch kein Käufer eines betroffenen Fahrzeugs. Wer sich von einem Anwalt beraten lässt, hat gute Chancen auf Schadenersatz.

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