DEUTSCHE BEAMTENVORSORGE – DEUTSCHLANDFONDS PROSPEKTHAFTUNGSANSPRÜCHE GEGEN PERSÖNLICH HAFTENDEN GESELLSCHAFTER

Mittwoch, den 16. Juli 2008

In mehreren von der Kanzlei Baum, Reiter & Collegen geführten Verfahren hat das Landgericht München I Anlegern der Deutschlandfonds erstinstanzlich Schadenersatzansprüche gegen die persönlich haftenden Gesellschafter zugesprochen. In seinen Urteilsgründen hat das Landgericht München I festgestellt, dass die beitretenden Gesellschafter über wesentliche Umstände in Zusammenhang mit der Mittelverwendung durch den Prospekt nicht hinreichend informiert worden seien. Der persönlich haftende Gesellschafter wurde daher wegen der Verletzung von Aufklärungspflichten zur Leistung von Schadenersatz verurteilt. Der den Klägern zugesprochene Schadenersatz umfasst die Rückzahlung der geleisteten Einlage abzüglich der bislang erhaltenen Ausschüttungen sowie der erlangten Steuervorteile gegen Übertragung sämtlicher Rechte aus der Fondsbeteiligung. Im Falle einer Fremdfinanzierung der Einlage wurden den Klägern die Rückzahlung der bislang geleisteten Zins- und Tilgungsleistungen sowie die Freistellung von den weiteren Zahlungsverpflichtungen aus dem Darlehensvertrag zugesprochen.