DATENSCHUTZ

Datenschutz-Beratung in unserer Kanzlei

 

Bei Fragestellungen aus dem Bereich IT-Recht, insbesondere zum Themenschwerpunkt Datenschutz, steht Ihnen unsere Kanzlei baum reiter & collegen beratend zur Seite.

In einer vermehrt digitalisierten Welt ist effektiver Schutz sowohl der Privatsphäre als auch in den verschiedenen Bereichen von Unternehmen gegen Eingriffe von außen unerlässlich, Dabei arbeiten wir eng mit unserer auf Compliance, Datenschutz und IT-Sicherheit spezialisieren Kooperationspartnern, der DATATREE AG, zusammen, Neben Unternehmen aus der Privatwirtschaft gehören Non-Profit-Organisationen und Kommunen zu unseren Mandanten.

Datensicherheit

  • Überprüfung und Verbesserung der Datensicherheit im Unternehmen

Beschäftigtendatenschutz

  • Betriebliche und individuelle Datenschutzregelungen
  • Betriebsvereinbarungen (insb. Nutzung von Telefon, E-Mail und Internet am Arbeitsplatz)
  • In-House-Schulungen für den Sicheren Umgang mit Daten

„Bring Your Own Device“

  • Risikomanagement im Zusammenhang mit der Verwendung privater Endgeräte im Unternehmen
  • Beachtung von Geheimhaltungsverpflichtungen

IT-Infrastruktur

  • Beratung in Bezug auf die erforderlichen technisch-organisatorischen Maßnahmen

Outsourcing

  • Anforderungen für Outsourcing von Datenverarbeitung

Betrieblicher Datenschutzbeauftragte

  • Zuständigkeiten
  • Externe Datenschutzbeauftragte

Die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)


Seit dem 25. Mai 2018 gilt europaweit die neue Datenschutzgrundverordnung (kurz DSGVO). Sie schafft einheitliche Datenschutzbedingungen in der EU und stellt vor allem klein- und mittelständische Unternehmen vor große Herausforderungen: Viele sind verunsichert, wie die neuen Regularien zum Datenschutz im Unternehmen praktisch umgesetzt werden müssen und fürchten zudem, bei einer fehlerhaften Umsetzung von der drohenden Klagewelle durch Privatpersonen oder Mitbewerber erfasst zu werden. Wir haben für Sie die wichtigsten Änderungen und Neuerungen für die Umsetzung der DSGVO zusammengestellt:


Datenschutz beim autonomen Fahren

 

Ein zukünftig wichtiges Thema für Anwälte für Datenschutzrecht ist der Datenschutz beim autonomen Fahren. Ein Fahrzeug, welches technisch auf dem neuesten Stand ist, sammelt schon heute ungefähr 25 Gigabyte an Daten pro Stunde. Dies wird sich bei vernetzten Autos um ein Vielfaches erhöhen, da autonome Fahrzeuge riesige Datenmengen sammeln, um das Wetter, die Straße, das Verhalten des Fahrers, das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer und vieles mehr zu überwachen. All diese gesammelten Daten sind dabei personenbezogen und somit datenschutzrechtlich relevant.

Der Datenschutz beim autonomen Fahren ist somit für die Privatsphäre von Autofahrern von wesentlicher Relevanz, da die Gefahr des Missbrauchs der Daten besteht: Es besteht beispielsweise die Möglichkeit der Erstellung von Bewegungs- und Verhaltensprofilen, der Aufzeichnung der getätigten Anrufe oder der Aufzeichnung der Nutzung von Online-Diensten im Fahrzeug. Transparenz ist für den Datenschutz von vernetzten Autos entscheidend: Es muss klar und für den Verbraucher ersichtlich sein, welche Daten genau erhoben werden.

Neben der Frage, welche Daten gespeichert werden müssen oder dürfen, ist für den Datenschutz beim autonomen Fahren entscheidend, wer die Daten einsehen darf. Sofern sich die Autohersteller diesbezüglich Exklusivität sichern, können auf Basis der Daten maßgeschneiderte Angebote entwickelt und KfZ-Versicherer, aber auch andere Unternehmen wie Werkstätten und Ersatzteilhändler aus dem Markt gedrängt werden. Für den Datenschutz von vernetzten Autos und eine Verhinderung des Datenmissbrauchs wird eine unabhängige Instanz benötigt, die den Datenzugriff regelt. Verbraucherschützer schlagen für den Datenschutz beim autonomen Fahren unabhängige Zentren für Verkehrsdaten als Trust Center vor, die Fahrzeug- und Verkehrsdaten verwalten und zwischen Dateninhabern und berechtigten Dritten vermitteln sollen.

Außerdem besteht im Sinne des Datenschutzes bei vernetzten Fahrzeugen die Frage, inwieweit erhobene Daten genutzt werden dürfen, um etwaige Defekte oder Unfälle nachzuvollziehen. Geplant ist eine Blackbox, die ähnlich wie bei einem Flugzeug Aufzeichnungen erstellt. Die Rechtslage muss vom Gesetzgeber dringend im Detail geklärt werden, auch im Sinne des Datenschutzniveaus, welches die Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung am 25. Mai 2018 vorgibt.

Sicher ist, dass der Datenschutz beim autonomen Fahren für Verbraucher zufriedenstellend gesichert werden muss, da sonst kein Vertrauen in die neue Technologie aufgebaut werden kann.

Für weitere Informationen oder eine direkte Beauftragung kontaktieren Sie gerne unsere Kanzlei unter 02 11/83 68 05-70 oder kanzlei@baum-reiter.de