Datenschutz beim autonomen Fahren

Die Frage des Datenschutzes beim autonomen Fahren ist nicht zufriedenstellend geklärt

Autonomes Autofahren ist eines der zentralen Zukunftstheme. Dabei geht es im Wesentlichen um Autos, die vollständig ohne menschliches Eingreifen fahren können. Damit untrennbar verbunden ist das Google-Auto sowie der Hersteller Tesla. Doch wie sieht es mit dem Datenschutz beim autonomen Fahren aus? Hier sind vor allem Datenschützer und Skeptiker der Entwicklung mit ihren Befürchtungen und Erklärungen ernst zu nehmen.

Autonomes Fahren soll mehr Sicherheit bringen

Mit dem Begriff des Autonomen Fahrens sind also sämtliche Fahrzeuge erfasst, die ohne menschliche Eingriffe und Überwachung im Straßenverkehr zielgerichtet unterwegs sind. Grundsätzlich streben die Hersteller an, dass Fahrzeuge komplett ohne manuelle Eingriffe sicher bewegt werden können. Gas- oder Bremspedale und Lenkräder werden dann wohl überflüssig sein. Dennoch dürfte die Sicherheit im Straßenverkehr deutlich steigen. Denn während Menschen am Steuer ermüden n, besteht diese Gefahr bei computergesteuertem Fahren nicht. Zudem soll in Kombination mit Elektromobilität und einem vernetzten Verkehr der Verkehrsfluss reibungsloser ablaufen und damit im Endeffekt die Umwelt geschont werden.

Der Datenschutz beim autonomen Fahren

Wer sich näher mit der Materie befasst, stellt sich die Frage, wie es mit dem Datenschutz bei vernetzten Autos tatsächlich aussieht. Klar ist, dass autonom fahrende Fahrzeuge große Mengen an Daten sammeln – und zwar bis zu 25 Gigabyte pro Stunde. Aber was geschieht damit? Gerade das beunruhigt Datenschützer und weckt Ängste bei den Verbrauchern. Umso wichtiger wird die Frage nach dem Datenschutz beim autonomen Fahren, wenn man bedenkt, dass die Datenmenge weiter zunehmen dürfte, etwa wenn das Wetter oder die Straße sowie das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer entsprechend überwacht wird. Hinzu kommt: Die produzierten Daten beim autonomen Fahren möchten Hersteller der Fahrzeuge sowie Dienstleister für sich und ihr Geschäft nutzen. Doch die Auswertung der Daten könnte die Privatsphäre von Autofahrern durchaus einschränken.

Datenschutz bei vernetzten Autos als Thema der Bundesregierung

Die Bundesdatenschutzbeauftragte hat sich zum Thema Datenschutz bei vernetzten Autos dahingehend geäußert, dass die unternehmerische Freiheit dort aufhört, wo sie in die Selbstbestimmung des Einzelnen eingreift. Doch was bedeutet das genau? Es geht darum, dass die Bundesregierung den Datenschutz bei vernetzten Autos durch entsprechende neue Gesetze absichert. In diesem Zusammenhang ist auch die Frage nach der Haftung bei etwaigen Defekten der Fahrzeuge zu klären. Die Rede ist davon, zum Datenschutz beim autonomen Fahren eine Art Blackbox einzuführen.

Datenschutz bei vernetzten Autos ist vielschichtig

Es ist eigentlich kein Wunder, dass sich Menschen hinsichtlich des Datenschutzes bei vernetzten Autos besorgt zeigen. Denn gerade beim autonomen Fahren stellen sich zahlreiche wichtige Fragen – zum Beispiel, wer Zugriff auf die Daten hat bzw. diese einsehen darf. Zudem muss der geklärt werden, ob die erfassten Daten für die Rekonstruktion von Unfällen verwendet werden dürfen. Die Rechtslage ist hier noch unausgereift, vor allem aber bleibt das Gesetz, das eine Änderung des Straßenverkehrsrechts in puncto autonomes Fahren vorsieht, sehr ungenau. Immerhin fällt auf, dass die Politik durchaus Engagement zeigt, um den Mobilitätsstandort Deutschland voranzubringen. Zudem ist festzustellen, dass der Datenschutz beim autonomen Fahren durchaus Priorität zu haben scheint. Schließlich liegt es nahe, dass zukunftsweisende Technologien umstritten bleiben, wenn Aspekte wie der Datenschutz bei vernetzten Autos nicht einwandfrei geklärt sind.

Unabhängige Zentren als vertrauensbildende Maßnahme

Geht es nach Verbraucherschützern, sollen unabhängige Trust Center den Datenschutz bei vernetzten Autos sciherstellen. Diese Zentren sollen von neutralen Instanzen verwaltet werden und genau die Daten verarbeiten, die erforderlich sind, um den Verkehr reibungslos zu gestalten.. Dagegen lehnen Datenschützer einen Vorschlag der Autohersteller ab, der diesen in Sachen Datenschutz bei vernetzten Autos die volle Kontrolle über die erfassten Daten gewähren würden. Damit könnten sie sich nämlich eine Art Exklusivität sichern und auf Basis der gesammelten Daten maßgeschneiderte weiterführende Angebote entwickeln – zulasten des Wettbewerbs.