Abgasskandal: VW Aktionäre hoffen auf baldige Eröffnung des Musterverfahrens

Für Tausende von betroffenen VW Aktionären im VW Abgasskandal stehen die Zeichen günstig. Im Fall VW sprechen die Fakten dafür, dass die Geschäftsleitung gegen geltendes Recht verstoßen hat.

Im September 2015 erlebte der deutsche Aktienmarkt einen der schlimmsten Kursstürze in seiner Geschichte in den Aktien der VW AG und Porsche AG.

Durch die sogenannte VW Abgasaffäre (Dieselgate) haben die Aktionäre von Volkswagen viel Geld verloren. Der Kurs der VW-Aktien ist nach Bekanntwerden der Manipulationen innerhalb weniger Tage um fast 50 Prozent gefallen. Im Vergleich zu den Höchstständen der Aktie aus Anfang 2015 lag das Minus sogar bei rund zwei Dritteln. Viele Experten sind der Meinung, dass den Aktionären aufgrund der Verletzung kapitalmarktrechtlicher Vorschriften Schadensersatz zusteht.

Betroffene Aktionäre können sich auf kostengünstige und effiziente Art und Weise einem Musterverfahren nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (KapMuG) anschließen, das als eine Art deutsche Version der beispielsweise in Amerika üblichen Sammelklage gilt. Dieses Musterverfahren erleichtert es Tausenden VW-Aktionären, mögliche Ansprüche geltend zu machen. Das Volkswagen-Musterverfahren mit einem Volumen von möglicherweise mehr als einer Milliarde Euro könnte eines der größten seiner Art bisher werden.

Bei einer Anmeldung fällt nur eine geringe Gebühr an, unabhängig vom Ausgang des Prozesses. Ein solches Verfahren wird derzeit vor dem Landgericht Braunschweig vorbereitet. Alternativ kann natürlich jeder Anleger seine Rechte individuell vor Gericht verfolgen. Das ist insbesondere dann sinnvoll, wenn eine Rechtsschutzversicherung für die Kosten aufkommt.

Ein Anspruch auf Schadensersatz kann auch dann bestehen, wenn Ihre persönliche VW-Aktienposition gar nicht im Minus ist, beispielsweise weil Sie vor längerer Zeit die Papiere zu einem günstigen Kurs erworben haben. Auch dann sind Ihnen durch den Kurssturz Gewinne verloren gegangen, die Sie einklagen können.

Doch wie funktioniert so ein Musterverfahren? Wie können VW-Anleger sich daran beteiligen? Und unter welchen Voraussetzungen?

Sobald das Musterverfahren vor dem OLG eröffnet ist, wird von diesem ein Musterkläger ausgewählt, der vor dem OLG und gegebenenfalls danach vor dem BGH den Fall verhandelt. Alle anderen gleichgerichteten Klagen werden ausgesetzt, deren Kläger sind dann automatisch am KapMuG-Verfahren beteiligt.

Alternativ besteht auch die Möglichkeit, sich dem Musterverfahren nicht per Klage anzuschließen, sondern per Anmeldung. Das hat allerdings den Nachteil, dass keine Bindungswirkung für die Anmelder eintritt. Das heißt, sollte der Kläger im Musterverfahren erfolgreich sein, dann muss der Beklagte seine Verpflichtung gegenüber denjenigen, die lediglich per Anmeldung beteiligt sind, nicht anerkennen.

Alle Beteiligten können so gemeinsam für ihre Sache streiten. So wird der Druck auf die Beklagtenseite maximal erhöht. Die wichtigsten Anlegerprozesse der letzten Jahre sind durch die Durchführung eines KapMuG-Musterverfahrens gewonnen worden. Nehmen Sie zum Beispiel den Fall Telekom: Am 30.11.2016 hat das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt anhand eines Musterfalls festgestellt, dass der Bonner Dax-Konzern schwerwiegende Fehlinformationen im Verkaufsprospekt aus dem Jahr 2000 zu verantworten hat – ein Etappensieg für die rund 16 000 klagenden Kleinaktionäre.

Um zu erfahren, ob der Anspruch auf Schadensersatz für Sie überhaupt in Frage kommt, sollten Sie sich an die Kanzlei  baum, reiter & collegen wenden.

Die Kanzlei baum, reiter & collegen ist eine mehrfach ausgezeichnete und eine der führenden Kanzleien auf dem Gebiet des Bank- und Kapitalmarktrechts. Die Sozietät vertritt bundesweit Kapitalanleger und Bankkunden in Auseinandersetzungen mit Banken, Finanzdienstleistern, Versicherungen und Fondsgesellschaften bei fehlgeschlagenen Bank- und Kapitalanlagen. Zu den Mandanten gehören neben Privatanlegern und institutionellen Investoren auch Family Offices, Unternehmen und Kommunen. Das erfahrene Rechtsanwalts-Team um den Bundesminister a.D. Herrn Gerhart R. Baum und Prof. Dr. Julius Reiter berät einzelfallbezogen, ob eine Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen jeweils in Betracht kommt. Für Rückfragen und zur Vereinbarung eines Erstberatungsgesprächs stehen Ihnen die auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Rechtsanwälte unserer Kanzlei baum, reiter & collegen unter 0211-83680570 oder unter kanzlei@baum-reiter.de zur Verfügung.

 

Weiterführende Informationen finden Sie auch unter Schadensersatz für VW-Fahrer,  Schadensersatz für Porsche-Dieselfahrer, Schadensersatz für Mercedes-Dieselfahrer, Anwaltskanzlei VW

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