Schadenersatz für VW Aktionäre

Eröffnung des Kapitalanlegermusterverfahrens (KapMuG) in Kürze erwartet

Anleger hoffen auf weitere Erkenntnisse aus den behördlichen Ermittlungen in den USA und des Untersuchungsausschuss des Bundestages

 

Das zuständige Landgericht Braunschwieg ebnete bereits im August 2016 den Weg für ein Kapitalanlegermusterverfahren (KapMuG). (Vorlagebeschluss vom 05.08.2016, Az. 5 OH 62/16). Nunmehr muss das Oberlandesgericht nach Auswahl der 10 Kläger Musterkläger das Verfahren formell eröffnen. > Für KapMuG VW Verfahren registrieren

 

Die Ansprüche der derzeit ca. 1500 geschädigten Verfahrensteilnehmer basieren auf der Verletzung von kapitalmarktrechtlichen Informationspflichten, sogenannte „Ad Hoc Mitteilungen“. Es wird geltend gemacht, dass die verantwortlich handelnden Personen des Volkswagenkonzerns die Öffentlichkeit zu spät über „kursrelevante Informationen“, mithin unter anderem die Ermittlungen der US-Behörden wegen manipulierter Abgaswerte in den USA unterrichtet zu haben. Sollte sich dieser Sachverhalt gerichtlich festgestellt werden, könnte den Anlegern ein Schadensersatzanspruch aufgrund eines Verstoßes gegen gesetzliche Informationspflichten im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) zustehen.

 

Nach dem Bekanntwerden der VW- Abgasaffäre verloren die Volkswagenaktien erheblich an Wert. Unmittelbar nach den Veröffentlichungen im September 2015 hat sich der Kurswert der VW Vorzugsaktie fast halbiert.

 

Anleger sollten ihre Verluste vom Volkswagen Konzern erstatten lassen. Argument: VW hätte deutlich früher über die Probleme und Ermittlungen der Behörden informieren müssen, weil aufgrund der möglichen Strafzahlungen Kursabschläge drohten. VW vertrat vorgerichtlich bereits offenkundig die Ansicht, alle Regeln für die Information der Kapitalmärkte eingehalten zu haben.

 

Ambitionierte Ermittlungen in den USA

 

Die US Justizministerin Loretta Lanych kündigt jüngst in der Presse an: „Wir werden Volkswagens Versuche, Verbraucher in die Irre zu führen und die Regierung zu betrügen, weiter untersuchen“. Darüber hinaus soll gegen mehrere Manager strafrechtlich in den USA ermittelt werden. Ermittlungsergebnis und etwaige Kronzeugenaussagen könnten nähere Erkenntnisse zum rechtlich relevanten Kenntniszeitpunkt der VW Verantwortlichen bringen.

 

 

KapMuG: Kostengünstige Anmeldung für Anleger möglich

Neben der eigenen Klage, besteht die Möglichkeit der kostengünstigen Anmeldung am Kapitalanlegermusterverfahren (KapMuG). Dies hat für Anleger den Vorteil, dass die Ansprüche zunächst nur „gesichert“ und der Ausgang des Verfahrens – ohne eigenes hohes Kostenrisiko – abgewartet werden kann. Falls im Kapitalanlegermusterverfahren ein Vergleich geschlossen werden sollen, kann dieser auch die „Anmelder“ übertragen werden.

Durch die Kontaktaufnahme mit der Fachkanzlei Kanzlei Baum ∙ Reiter & Collegen sichern Anleger unverbindlich die Teilnahme an einem möglichen Sammelverfahren. Das erfahrene Rechtsanwalts-Team um den Bundesminister a.D. Herrn Gerhart R. Baum und Prof. Dr. Julius Reiter informiert in einer kostenfreien Ersteinschätzung, ob eine Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen jeweils in Betracht kommt.

 

Im Falle des Vorliegens einer Rechtschutzversicherung, stellt die Kanzlei Baum ∙ Reiter & Collegen gerne eine kostenfreie Deckungsanfrage bei der Versicherung.

 

 

Die Kanzlei Baum ∙ Reiter & Collegen

 

Baum ∙ Reiter & Collegen nehmen eine Spitzenposition bei den bundesweit tätigen Kanzleien im Kapitalanlegerschutz ein. Seit vier Jahren wird die Kanzlei als Experte für Bank- und Kapitalmarktrecht durch das vom Handelsblatt ausgeschriebene Ranking gelistet. Daneben ist die Kanzlei auf die Geltendmachung der Rechte der Opfer von Großkatastrophen spezialisiert und vertritt dabei zum Beispiel auch die Interessen von Hinterbliebenen der Opfer des Germanwings-Absturzes. Julius Reiter tritt regelmäßig als Sachverständiger im Bundestag auf.

 

weitere Infos auf http://www.vw-verhandlung.de/