VW-Skandal: Abgasmanipulation verletzt EU-Recht

VW-Sammelklage

 

Als bekannt wurde, dass Volkswagen die Abgaswerte verschiedener Dieselmodelle manipuliert hat, verloren die Aktien des Konzerns massiv an Wert. Zurzeit ist deshalb ein Verfahren nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (KapMuG) anhängig. Die VW-Sammelklage soll klären, ob der Konzern Schadenersatz für VW-Aktionäre zahlen muss.

Derweil sind in Deutschland auch zahlreiche Zivilverfahren anhängig, die von betroffenen Autokäufern geführt werden. Regelmäßig ergehen Urteile zugunsten dieser getäuschten Käufer. Beachtenswert ist ein Urteil des Landgerichts Kleve: Zum ersten Mal hält ein Gericht fest, dass Schadensersatzansprüche gegen Volkswagen auch aus europarechtlichen Vorschriften hergeleitet werden können.
Landgericht Kleve bejaht Vertragsrücktritt von VW-Besitzer

Das Landgericht Kleve hatte den Fall eines vom Abgasskandal betroffenen Golf-Besitzers zu beurteilen. Der Fahrzeughalter wollte vom Kaufvertrag mit dem Händler zurücktreten und verlangte Schadenersatz vom Hersteller.
Das Landgericht gab der Klage vollumfänglich statt (LG Kleve, Urteil vom 31.03.2017, Az. 3 O 252/16). Es verurteilte den Händler, das Auto gegen Rückerstattung des Kaufpreises abzüglich einer Nutzungsentschädigung zurückzunehmen. Der streitgegenständliche Pkw habe bereits bei Gefahrübergang einen Mangel aufgewiesen und der Händler sei nicht bereit gewesen, innerhalb angemessener Frist nachzubessern. Dieser wollte nämlich das Update der Motorsteuerung erst im Januar 2017 installieren, obwohl es schon im November 2016 verfügbar war.
Schadenersatz wegen Verletzung von EU-Vorschriften

Für die klagenden Autofahrer ist vor allem von Interesse, dass das Landgericht den Schadenersatzanspruch gegen Volkswagen bejahte. Mit der Manipulation der Abgaswerte habe der Konzern gegen ein Verbotsgesetz verstoßen. Denn § 27 Abs. 1 der EG-Fahrzeuggenehmigungsverordnung (EG-FGV) verbiete, Fahrzeuge ohne gültige Übereinstimmungsbescheinigung zu verkaufen oder in Verkehr zu bringen. Volkswagen sei zudem nach § 6 Abs. 1 EG-FGV zum Ausstellen einer gültigen Übereinstimmungsbescheinigung verpflichtet gewesen.
Der Verstoß hatte nach Auffassung des Gerichts einen wesentlichen Einfluss auf das Kaufverhalten des Klägers. Schließlich betreffe er den Motor, den elementarsten Bestandteil des Autos. Ferner gingen die Richter davon aus, dass der VW-Vorstand die Abgasmanipulation angeordnet, zumindest aber „abgesegnet“ habe.

Präzedenzfall für VW-Sammelklage?

Die Bestimmungen der EG-FGV, die VW verletzt hat, dienen der Umsetzung der Typengenehmigungs-Richtlinie (2007/46/EG) der Europäischen Union. Das Urteil des Landgerichts Kleve ist mithin die erste Entscheidung, die eine Schadenersatzpflicht des Volkswagen-Konzerns auf eine Verletzung von Gemeinschaftsrecht stützt.
baum reiter & collegen

Die erfahrenen Fachanwälte von baum reiter & collegen sind führend im Kapitalanlegerschutz und bei Massenschadenfällen tätig. Die Kanzlei, hinter der der ehemaligen Bundesinnenminister Gerhart Baum und der Wirtschaftsrechtsprofessor Julius Reiter stehen, vertritt zahlreiche Autokäufer sowie Aktionäre in der VW-Sammelklage.

 

VW-Kunden finden hier umfassende Informationen https://www.vw-verhandlung.de/

Schadenersatz: Welche Rechte haben VW-Kunden?

Schadensersatz und Gewährleistungsrechte für VW-Kunden

Aus § 434 BGB ergibt sich, dass bei einem Fahrzeug ein Mangel besteht, wenn Manipulationssoftware verbaut und aktiviert wurde. Da eine solche Software die Beschaffenheit des PKWs auf unzulässige Weise verändert, eignet sich das Fahrzeug nicht für die gewöhnliche Verwendung.

Kunden haben die Möglichkeit, über die Internetauftritte der VW-Gruppe ihr Fahrzeug auf den Einbau des sogenannten „Defeat Device“ zu prüfen.

Rechtliche Fristen für Schadenersatzzahlungen

Gewährleistungsansprüche gelten bis zwei Jahre nach der Fahrzeugübergabe an den Kunden. Beim Gebrauchtwagenkauf kann die Verjährungsfrist jedoch auf ein Jahr gesenkt werden. Der Kaufvertrag muss in diesem Fall auf die Vertragsbedingungen geprüft werden: Entscheidend ist ein rechtswirksamer Hinweis auf die Verkürzung der Frist.

Ansprüche, die auf deliktischer Handlung des Herstellers basieren, verjähren nach den allgemeinen Vorschriften. Deliktsrechtliche Ansprüche verjähren erst Ende 2018.
Wer kommt für Gewährleistungsansprüche der VW-Kunden auf?

Ein Gewährleistungsanspruch für VW-Kunden muss im konkreten Fall vom Vertragspartner beglichen werden. Ansprüche auf die Gewährleistung sind daher direkt an den Händler zu richten. Ist die Volkswagen AG gleichzeitig Verkäufer, dann ist dieser dazu verpflichtet, auch gewährleistungsrechtlich die Verantwortung zu tragen.
Die Rechte des Geschädigten

Die Nacherfüllung hat nach deutschem Zivilrecht Vorrang vor weiteren Rechtsansprüchen. Der Verkäufer verfügt über das Recht, den Mangel selbst zu beheben. Sollte diese Nacherfüllung innerhalb der gesetzten Frist nicht vorgenommen werden, kann der Käufer vom Vertrag zurücktreten. Auch ein Recht auf Schadenersatz für VW-Kunden besteht.

Doch es gibt Ausnahmeregelungen, aufgrund derer ein sofortiger Rücktritt vom Kaufvertrag oder eine Geltendmachung des Schadenersatzanspruchs erfolgen kann:
Rücktritt

Eine durchsetzbare Rücktrittserklärung verpflichtet den Verkäufer, das Fahrzeug zurückzunehmen und den Kaufpreis – abzüglich eines Betrags für die bisherige Nutzung – zu erstatten.
Minderung 

Außerdem besteht für den Käufer die Möglichkeit, einen Teil des Kaufpreises zurückzuverlangen und das Fahrzeug im Besitz zu halten.
Schadenersatz für VW-Kunden

Schadenersatzforderungen können ggf. neben oder statt Rücktritt und Minderung ebenfalls gefordert werden.

 

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.vw-verhandlung.de/

Schadenersatz für VW-Kunden

Ansprüche gegen VW und VW-Händler

 

Nach dem großen Skandal bei VW haben Autokäufer eines VW nach unserer Rechtsauffassung sowohl Mängelgewährleistungs- als auch Schadensersatzansprüche aus Delikt gegen den VW-Autohändler bzw. gegen die Volkswagen AG. Ein angemessener Schadenersatz für alle geschädigten VW-Kunden ist daher unser Ziel. Neben einem Schadensersatz für VW-Kunden haben die Autokäufer in erster Linie Ansprüche gegen den Händler in Form einer Ersatzlieferung eines einwandfreien den gesetzlichen Bestimmungen entsprechenden VW oder einer kompletten Rückerstattung des Kaufpreises gegen Rücknahme des mangelhaften Wagens. Ein darüberhinausgehender etwaiger Schadenersatz für VW-Kunden kann gegen Händler und Hersteller gleichermaßen geltend gemacht werden. Bei einer Rückgabe des Wagens gegen Erstattung des Kaufpreises wird aber in der Regel eine Nutzungsentschädigung für die gefahrenen Kilometer mit dem zu erstattenden Betrag aufgerechnet.
Gehören Sie zu den Autofahrern, die Ihren VW bei einem Kreditinstitut finanziert haben, das direkt mit dem Händler zusammenarbeitet und daher in das Vertragswerk eingebunden ist, können Sie eventuell im Wege des Widerrufs Ihren Vertrag rückabwickeln. Möglicherweise kann ein Widerruf günstiger sein als ein Gewährleistungsanspruch oder der von vielen jetzt erwartete Schadenersatz für VW-Kunden. Nutzen Sie die Inititative vw-verhandlung.de und machen Sie Ihre Rechte gegen VW geltend. Die beiden Rechtsanwaltskanzleien auf dieser Webseite kooperieren mit einem Prozessfinanzierer, der ein Erfolgshonorar in Höhe von nur 29 Prozent verlangt. Gerne arbeiten wir auch mit Ihrer Rechtsschutzversicherung zusammen, wenn Sie eine Deckungsanfrage bei Ihrer Versicherung wünschen.
Das Erstreiten von Schadenersatz für VW-Kunden nach dem großen Skandal um die undurchsichtigen Manipulationen gehört zu den Spezialaufgaben der Kanzleien Baum Reiter & Collegen und Gansel Rechtsanwälte. Bereits jetzt vertreten sie im Rahmen der Initiative VW-Verhandlung.de viele Autofahrer und auch verärgerte Aktionäre rund um alle Fragen zum Schadenersatz für VW-Kunden.

 

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.vw-verhandlung.de/

Schadenersatz für VW-Kunden

VW-Abgasskandal

 

Wenn Sie Ihren Wagen vor Bekanntwerden Manipulationsvorwürfe bei VW erworben haben, so hatten Sie keine Kenntnis von der Manipulation. Dann stehen Ihnen nach unserer Rechtsauffassung, die bereits durch einige Gerichte bestätigt wurden, grundsätzlich Ansprüche sowohl gegen den Fahrzeughändler, im Rahmen der Mängelgewährleistung, als auch Ersatzansprüche gegenüber dem VW-Konzern zu. In Betracht kommt daher z.B. eine Ersatzlieferung, Rückerstattung des Kaufpreises oder eine Minderung des Kaufpreises.

 

Diese Ansprüche richten sich gegen den Fahrzeughändler. Schadensersatzansprüche kommen gegen den Händler und den Hersteller des Fahrzeuges in Betracht.

 

Es ist jedoch zu beachten, dass im Fall der Rückabwicklung des Kaufvertrages das alte Fahrzeug nicht nur zurückgegeben werden muss, sondern ggfs. auch eine sogenannte Nutzungsentschädigung für die gefahrenen Kilometer in Ansatz gebracht werden muss, so dass im Ergebnis nicht der gesamte Kaufpreis an Sie zurückfließt.

 

Wenn Sie Ihren Wagen nach den Veröffentlichungen gekauft haben, von Ihrem Händler allerdings nicht auf die Gefahr einer Manipulation des Fahrzeuges hingewiesen worden sind, so hat dieser unseres Erachtens seine Aufklärungspflicht Ihnen gegenüber diesbezüglich verletzt. Auch in diesem Fall ist es daher sinnvoll, Ihre Ansprüche durchzusetzen.

 

Wenn Sie den Kauf Ihres Autos finanziert haben und die Finanzierung im Zusammenhang mit dem Kaufvertrag abgeschlossen haben, könnten Sie möglicherweise mit Hilfe unseres Widerrufsjokers gegen das Kreditinstitut (in der Regel die Kreditinstitute der Fahrzeughersteller) vorgehen und auf diesem Wege den Auto-Kaufvertrag zu Fall bringen. Der wirtschaftliche Vorteil eines solchen Vorgehens kann sich insbesondere bei höherwertigen Fahrzeugen und geringer Laufleistung des Pkw massiv zu Ihren Gunsten auswirken und im Vergleich zu den Gewährleistungsansprüche bzw. Schadensersatzansprüchen gegen den Fahrzeughersteller noch lukrativer sein.

 

Schadenersatz für VW-Kunden durchsetzen


Über die Inititative vw-verhandlung.de können Sie Ihre Ansprüche ohne Prozesskostenrisiko durchsetzen
. Die Anwaltskanzleien hinter der Website arbeiten mit einem Prozessfinanzierer zusammen, der die Möglichkeit einer Kostenübernahme anbietet. Für den Fall der Deckungserteilung erhält der Finanzierer lediglich im Erfolgsfall einen Betrag in Höhe von 29 Prozent des geltend gemachten Betrages.

 

Soweit Sie rechtsschutzversichert sind, werden wir bei Ihrer Versicherung eine entsprechende Deckungsanfrage stellen. Andernfalls teilen wir Ihnen bei Interesse gerne die Höhe des Kostenrisikos mit.

 

Die Kanzleien baum reiter & collegen und Gansel Rechtsanwälte sind auf die Geltendmachung der Rechte der Betroffenen von Massenschadensfällen spezialisiert und vertreten über die Initiative VW-Verhandlung.de eine Vielzahl von Aktionären und Autofahrern.

Welche rechtlichen Möglichkeiten haben Autobesitzer im VW-Skandal?

VW-Abgasskandal

Durch den VW-Abgasskandal, der seit Ende 2015 auch die Medien ständig beherrscht, ist auch der VW-Konzern innerhalb der Öffentlichkeit in eine Schieflage geraten. Jedoch sind insbesondere VW-Fahrer die Leidtragenden in diesem Skandal. Viele Autokäufer, die Nachteile erlitten haben fordern bereits einen finanziellen Ausgleich vom Händler oder Hersteller. Auf unserer Internetplattform VW-Verhandlung.de geben wir Ihnen Informationen, welche rechtlichen Möglichkeiten Sie als VW-Kunde haben. Hier bestehen verschiedene Wege, die Sie in rechtlicher Hinsicht beschreiten können.

Wenn auch Ihr Fahrzeug vom VW-Skandal betroffen ist, müssen Sie zunächst den Händler, der Ihnen das Fahrzeug verkauft hat, kontaktieren und ihn zu einer Nachbesserung des bei ihm erworbenen Fahrzeugs als Schadenersatz für VW-Fahrer auffordern. Nur in Ausnahmefällen sind Sie berechtigt sofort vom Kaufvertrag zurückzutreten. In diesem Fall ist es aber empfehlenswert, einen Anwalt zu konsultieren.

 

Schadenersatz für VW-Autobesitzer

Mit einer Rechtsschutzversicherung tragen Sie auch im Klagefall kein Kostenrisiko. So können Sie als VW Fahrer den Klageweg zum Rücktritt oder Schadenersatz risikofrei beschreiten.

Sind Sie nicht im Besitz einer Rechtsschutzversicherung, müssen Sie dennoch nicht darauf verzichten, Ihr Rechte im VW Abgasskandal durchzusetzen. In diesem Fall erhalten Sie über die Initiative VW-Verhandlung.de die Möglichkeit einer Kostenübernahme durch einen Prozessfinanzierer. Im Falle der Übernahme der Deckung durch den Prozesskostenträger, müssen Sie lediglich im Erfolgsfalle einen Anteil des Gewinns den Finanzierer abgeben.

Wenn das von Ihnen gekaufte Fahrzeug über ein Darlehen finanziert wurde, stehen Ihnen weitere Möglichkeiten zur Rückabwicklung des Kaufvertrages zu. Aufgrund fehlerhafter Angaben in bestimmten Darlehensverträgen, kann ein Widerruf des Darlehensvertrages auch noch nach der gesetzlichen zwei Wochenfrist möglich sein. Insbesondere für VW-Fahrer, die einen Darlehensvertrag bei der VW Bank oder anderen finanzierenden Banken nach Juni 2014 abgeschlossen haben, kann sich ein erfolgreicher Widerruf lohnen. Aufgrund einer Gesetzesnovelle müsste der Darlehensnehmer keine Nutzungsentschädigung in diesen Fällen an die Bank leisten.

 

Wir raten daher allen VW Fahrern, Kreditverträge auf eine Widerrufsmöglichkeit überprüfen zu lassen.

 

Schadenersatz: Welche Rechte haben VW-Fahrer?

Schadenersatz für VW-Fahrer

Nach § 434 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) dürfte bei einem Fahrzeug ein Mangel vorliegen, wenn die Software für die Manipulation sowohl eingebaut, als auch aktiviert wurde. Der PKW entspricht durch den Einsatz der nach EU-Recht unzulässigen Manipulationssoftware nicht mehr der üblichen Beschaffenheit und eignet sich somit auch nicht der gewöhnlichen Verwendung.

 

Auf den Internetseiten der VW Gruppe (Volkswagen, Audi, Skoda, Seat) kann der Kunde prüfen, ob sein Fahrzeug von der Abgasmanipulation (Einbau eines sogenannten Defeat Device) betroffen ist.

 

Schadenersatz für VW-Fahrer: Welche Fristen sind zu beachten?

 

Grundsätzlich verjähren Gewährleistungsansprüche 2 Jahre nach Übergabe des Fahrzeuges. Wurde das Auto gebraucht erworben, kann im Einzelfall die Verjährungsfrist auf ein Jahr herabgesenkt werden. In solchen Fällen muss im Einzelfall geprüft werden, ob in den Vertragsbedingungen transparent auf die Verkürzung der rechtswirksam sind und der höchstrichterlichen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes entsprechen.

 

Ansprüche aus deliktischer Handlung des Herstellers (z.B. Sittenwidrigkeit) verjähren nach allgemeinen Vorschriften. Dies bedeutet, dass in vielen Fällen eine Verjährung für deliktsrechtliche Ansprüche erst Ende 2018 eintritt.

Schadensersatz für VW-Fahrer: Gegen wen ist die ein Anspruch zu richten?

Die Ansprüche auf Gewährleistung hat der konkrete Vertragspartner zu erfüllen. Ein Schadenersatzanspruch für VW-Fahrer muss daher grundsätzlich gegenüber den Händler geltend gemacht werden. Wurde das Fahrzeug direkt beim Volkswagen Konzern erworben, haftet dieser auch im gewährleistungsrechtlichen Sinne.

 

Schadensersatz für VW-Fahrer: Welche Rechte stehen dem Geschädigten zu?

 

Nach deutschem Zivilrecht gilt der Vorrang der Nacherfüllung. Der Verkäufer hat zunächst das Recht den angezeigten Mangel im Rahmen der Nacherfüllung zu beheben. Erst wenn die die Nacherfüllung gescheitert ist, kann der geschädigte Kunde weitergehende Rechte ausüben. Dies bedeutet, dass ein Rücktritt vom Vertrag oder die Forderung von Schadensersatz erst nach erfolgloser Fristsetzung zur Nacherfüllung möglich ist. Dieser Grundsatz gilt jedoch nicht ausnahmslos. Eine Ausnahme greift namentlich dann ein, wenn besondere Umstände vorliegen, die unter Abwägung der beiderseitigen Interessen die sofortige Ausübung des Rücktrittsrechts oder Geltendmachung des Schadens- bzw. Aufwendungsersatzanspruchs rechtfertigen:

 

Rücktritt

Nach erfolgreicher und durchsetzbarer Rücktrittserklärung muss das erworbene Fahrzeug an den Verkäufer zurückgegeben werden und der Kaufpreis – abzüglich eines bestimmten Betrags für die bisherige Nutzung – wird anschließend erstattet.
Minderung 
Auch eine Minderung des ursprünglichen Kaufpreises kommt für den Kunden in Betracht. In diesem Fall würde der PKW im Besitz des Käufers bleiben und ein Teil des Kaufpreises kann zurückverlangt werden.

Schadensersatz 

Neben Rücktritt und Minderung kann „neben“ oder „statt“ der Leistung Schadensersatz gefordert werden.

 

Weitere Informationen finden Sie auch unter https://www.vw-verhandlung.de/

Wie Autobesitzer im VW-Skandal rechtlich vorgehen können

VW-Skandal

Der VW-Abgasskandal ist seit Ende 2015 in aller Munde. In diesem Zusammenhang ist nicht nur der VW-Konzern in er Öffentlichkeit in ein schlechtes Licht geraten. Auch Autokäufer haben Nachteile erlitten und möchten nun – berechtigt – diese Nachteile ausgeglichen wissen. Wir bieten Ihnen als Kanzlei Baum Reiter & Collegen Informationen, wie Sie sich als VW-Kunde auf unterschiedlichen Wegen entschädigen lassen können. Sie haben hier verschiedene Wege, die Sie beschreiten können.
Ist Ihr Fahrzeug von dem VW-Skandal betroffen, dann ist es Ihre Aufgabe, den Händler, bei dem Sie das Fahrzeug erworben haben, zunächst dazu aufzufordern, dass dieser Ihr bei ihm gekauftes Fahrzeug nachbessert.

Tendieren Sie im Rahmen des VW-Skandals aufgrund der Tatsache, dass Sie das Vertrauen in den Konzern und seine Fahrzeuge verloren haben dazu, dass Sie das erworbene Fahrzeug zurückgeben möchten, dann haben Sie auch hier rechtliche Möglichkeiten. In diesem Fall sollten Sie allerdings einen Anwalt konsultieren. Verfügen Sie über eine passende Rechtsschutzversicherung, dann wird Ihnen diese ganz sicher zur Seite stehen und Sie im Hinblick auf die Kostenübernahme begleiten, damit Sie ohne Kostenrisiko den Klageweg bestreiten können.

Verfügen Sie aktuell über keine Rechtsschutzversicherung, dann müssen Sie aber auch in diesem Falle nicht auf die Durchsetzung Ihrer Rechte im Zusammenhang mit dem VW-Skandal als Geschädigter verzichten. Sie können sich bei einer fehlenden Rechtsschutzversicherung an das Portal vw-verhandlung.de* und bekommen hier die notwendigen Hilfen. Die Anwälte, die mit dem Portal vw-verhandlung.de kooperieren, arbeiten wiederum mit einem Prozessfinanzierer zusammen. Im Falle einer erfolgreichen Klage behält dieser Prozessfinanzierer 29 Prozent der Geldsumme ein, die erfolgreich im Prozess erstritten wurde.

Auch wenn Sie das erworbene Fahrzeug mittels der VW-Bank finanziert haben, stehen Ihnen rechtliche Schritte offen. In diesem Fall steht für Sie die Möglichkeit bereit, den seinerzeit abgeschlossenen Kreditvertrag zu widerrufen, da die Belehrung fehlerhaft abgelaufen ist. Über diesen Umweg über den Widerruf lässt sich dann nachfolgend auch der Kaufvertrag für das erworbene Fahrzeug rückabwickeln.

Sammelklage für VW-Aktionäre

Recht auf Schadenersatz für Volkswagen-Aktionäre

 

Die Volkswagen AG hat eingeräumt, die Abgaswerte ihrer Fahrzeuge manipuliert zu haben. Betroffen sind insbesondere VW-Fahrzeuge, die in den USA zugelassen wurden. Nach einer ersten Bewertung unserer Kanzlei können Aktionäre somit Schadensersatz von Volkswagen fordern. Ein Eintrag in die Aktionärsliste ist kostenlos und unverbindlich.
Manipulation der Abgaswerte bei Volkswagen

Eine Manipulation der Abgaswerte wurde seitens des VW-Konzerns eingeräumt, nachdem bereits im Mai 2014 Untersuchungen zu möglicherweise manipulierten Abgaswerte bekannt wurden. Demnach soll Volkswagen eine Software entwickelt und genutzt haben, die Abgaswerte manipulieren und bei Untersuchen besser darstellen konnte.
Einbruch der Volkswagen-Aktie

Als Folge der Abgasmanipulationen musste die VW-Aktie einen Kursverlust von mehr als 20% hinnehmen. Der gesamte Kursverlust lag damit im 2-stelligen Milliardenbereich.

Die Ansprüche auf Schadenersatz für Volkswagen-Aktionäre sind abhängig vom Erwerbszeitpunkt der Aktien. Einerseits könnten sich die Ansprüche ausschließlich gegen die Volkswagen of America Group, Inc. richten, andererseits könnten zudem Ansprüche gegen die Volkswagen AG selbst bestehen. Die rechtlichen Rahmenbedingungen werden derzeit auch durch unsere Kanzlei geprüft und geklärt. Relevant für mögliche Schadensersatz-Ansprüche sind aber drei wesentliche Zeiträume, in denen Aktien erworben wurden:

1) Aktienkäufe vor 2009 (vor dem Beginn der Manipulationen)
2) Aktienkäufe nach 2009 (mit Beginn des Manipulationszeitraumes)
3) Aktienkäufe ab Mai 2014 (mit Beginn des Kenntniszeitraums seitens VW)

Die möglichen Ansprüche auf Schadenersatz für Volkswagen-Aktionäre beruhen dabei für den Zeitraum bis Mai 2014 auf den Manipulationen selbst, ab Mai 2014 gilt es bezüglich möglicher Ansprüche zudem zu prüfen, ob Volkswagen eine Mitteilung an die Aktionäre hätte erlassen müssen, und ob dieses Unterlassen weitere Ansprüche für Aktienkäufe ab Mai 2014 begründet.

Eintrag in Aktionärsliste

Derzeit wird ein Anspruch auf Schadenersatz für Volkswagen-Aktionäre geprüft. Lassen Sie sich daher in die Aktionärsliste eintragen. Sie erhalten dann im Zuge der weiteren fortschreitenden Bewertung durch unsere Kanzlei weitere Information bezüglich eines möglichen Schadensersatz für Volkswagen-Aktionäre. Ein Eintrag als Aktionär ist kostenlos und für beide Seiten unverbindlich, da hierdurch kein Mandat zustande kommt. Tragen Sie sich daher über unsere Webseite https://baum-reiter.de/schadenersatz-vw-aktionaere für eine mögliche VW-Sammelklage ein und lassen Ihren Anspruch auf Schadensersatz prüfen. Eine Anmeldung ist nur noch bis September 2017 möglich.

Bitte beachten Sie, dass die VW-Sammelklage nur für Aktionäre möglich ist. Für Käufer eines Volkswagens ist die Einreichung einer VW-Sammelklage nicht möglich. Gerne beraten baum reiter & collegen Sie aber auch als Autobesitzer bezüglich eines möglichen Anspruchs auf Schadensersatz gegenüber Volkswagen.

 

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.vw-verhandlung.de/ 

Dieselskandal: Whistleblower sollen Wissen der VW-Spitze beweisen

Schadenersatz für Volkswagen-Aktionäre

 

Der Vorstand hat nichts von den Abgasmanipulationen gewusst. So verteidigt sich VW gegen die Forderung auf Schadenersatz für Volkswagen-Aktionäre. Mit einer Whistleblower-Plattform will die Düsseldorfer Anwaltskanzlei Baum · Reiter & Collegen nun Beweise für das Wissen der Konzernspitze sammeln.

Die Bekanntmachung der Abgasmanipulationen durch die amerikanische Umweltbehörde EPA am 18. September 2015 traf VW-Aktionäre wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Die Volkswagen-Kurse brachen um mehr als 40 Prozent ein. Knapp 1.500 Anleger haben sich daher an einem Sammelverfahren nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (KapMuG) beteiligt. Die VW-Sammelklage soll klären, ob der Autokonzern verpflichtet ist, Schadenersatz für Volkswagen-Aktionäre zu zahlen. Dabei geht es um die Frage, ob das Unternehmen seine Ad-hoc-Publizitätspflicht verletzt hat. Das trifft zu, wenn die Konzernspitze um den damaligen VW-Chef Martin Winterkorn von den manipulierten Stickoxidwerten wusste, bevor die Amerikaner an die Öffentlichkeit traten.

Konzernspitze wusste über Betrugssoftware Bescheid

Volkswagen bestreitet das Wissen des Vorstands. Der Konzern behauptet, nur wenige Mitarbeiter auf unteren Hierarchiestufen seien über den Betrug bei den Abgaswerten im Bild gewesen. Die Führungsspitze habe erst kurz vor der Veröffentlichung davon erfahren. Nach Angabe eines Whistleblowers war das Wissen um die Abgasmanipulationen bei Volkswagen allerdings viel verbreiteter, als das Unternehmen glauben machen will: Über 1.000 Mitarbeiter sollen Bescheid gewusst haben.
Bild am Sonntag publizierte zudem am 9. Juli 2017 einen Bericht, der die VW-Führung direkt belastet. Gemäß Zeugenaussagen in den USA und konzerninternen Mails habe CEO Martin Winterkorn mindestens zweieinhalb Monate vor der Öffentlichkeit von der Manipulation der Stickoxidwerte erfahren. Am 27. Juni 2015 habe ein Abgasspezialist dem Vorstandsvorsitzenden im Beisein von VW-Markenchef Herbert Diess die Funktionsweise der Betrugssoftware eingehend erläutert. Der Abgasspezialist wird im Bild-Artikel mit der Aussage zitiert, er habe den Eindruck gehabt, Winterkorn hätte nicht zum ersten Mal von der Betrugssoftware gehört.

Whistleblower-Plattform soll Beweise für VW-Sammelklage liefern

Die Fachkanzlei Baum · Reiter & Collegen, die sich im Kampf um Schadenersatz für Volkswagen-Aktionäre an vorderster Front engagiert, hat eine Whistleblower-Plattform eingerichtet. Auf der Seite www.vw-verhandlung.de können VW-Mitarbeiter vertraulich interne Dokumente hochladen. Außerdem steht der Rechtsanwalt und ehemalige Bundesinnenminister Gerhart Baum Informanten als persönlicher Ansprechpartner zur Verfügung. Julius Reiter, Gründungspartner der Kanzlei Baum · Reiter & Collegen, sagt, das Ziel der Whistleblower-Plattform sei, die „Phalanx des Schweigens“ zu brechen. Dadurch sollen weitere Beweise zusammenkommen, dass die Konzernspitze um Martin Winterkorn von den Abgasmanipulationen wusste. Darüber hinaus sollen die so gewonnenen Dokumente helfen, den Betrugsverdacht gegen die VW-Führung zu erhärten.

 

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VW: Möglicher Schadenersatz nach Fahrzeugmanipulationen

Verantwortliche räumen Fehler ein

 

Die Volkswagen AG räumte Manipulationen von Abgaswerten an Fahrzeugen ein, die in den USA zugelassen sind. Das Vorgehen des Konzerns könnte, laut einer ersten Einschätzung von baum reiter & collegen, möglicherweise zu Schadenersatz für Volkswagen-Aktionäre führen.

„Unser Unternehmen war unehrlich“, glaubt der Geschäftsführer des amerikanischen Ablegers von Volkswagen. „Wir bezahlen, was wir zu bezahlen haben“, zitiert das Onlineportal der FAZ den VW-CEO Michael Horn am 22. September des vergangenen Jahres. Das Unternehmen sei bereits im Mai 2014 von Untersuchungen durch die amerikanische Umweltbehörde EPA informiert gewesen. Damals wussten Verantwortliche von Ermittlungen, die sich mit den Vier-Zylindern der Baujahre 2009 bis 2014 befassten. Sie kannten den Vorwurf, dass eine besondere Software die Abgaswerte bei Untersuchungen manipuliert, weswegen Fachleute nun über Schadenersatz für Volkswagen-Aktionäre debattieren.

Kursverluste treffen Aktionäre

Als die Fehler erstmals in der Öffentlichkeit bekannt wurden, sank der Aktienkurs rasant. Am ersten Tag verlor die VW-Aktie mehr als 20 Prozent ihres Wertes. Die Aktionäre erlitten einen Gesamtverlust, der im zweistelligen Milliardenbereich liegt. Für eine mögliche VW-Sammelklage ist zwischen drei Zeiträumen zu differenzieren. Es geht es um Betroffene, die vor dem Zeitpunkt der möglichen Manipulationen Aktien erwarben. Zudem sind Aktienbesitzer involviert, die seit Beginn des Manipulationszeitraumes investierten. Letztendlich betrifft eine mögliche VW-Sammelklage alle Kunden, die ab Mai 2014 Aktien kauften, weil der Autokonzern ab diesem Zeitpunkt über die mutmaßlichen Manipulationen Kenntnis erhielt.

Während für den Zeitraum bis zum Mai 2014 Schadenersatz für Volkswagen Aktionäre entstehen könnte, weil im großen Stil manipuliert wurde, kommt für die nachfolgende Zeit ein weiterer Gesichtspunkt hinzu. Es ist möglich, dass Aktienbesitzern eine Pflichtmitteilung enthalten blieb, die über die Ermittlungen und drohende Konsequenzen informiert. Daher könnten gesonderte Ansprüche für Aktionäre entstehen, die erst ab Mai 2014 VW-Aktien kauften. Nun ist zu prüfen, ob sich Ansprüche nur gegen die Volkswagen of America Group, Inc. Richten oder ob der gesamte Konzern verantwortlich ist. Viele Einzelfragen sind bislang nicht geklärt.

Aktionärsliste für Informationen

Aktienbesitzer, die Interesse an der VW-Sammelklage haben, tragen sich zunächst in die Aktionärsliste ein. Durch den Eintrag entstehen weder Kosten noch Verpflichtungen. Aktienbesitzer erteilen durch die Eintragung kein Mandat. Stattdessen erhalten Betroffene umfassende Informationen zum rechtlichen Verlauf. Wenn Sie weitere Informationen zum möglichen Schadenersatz für Volkswagen-Aktionäre wünschen, empfiehlt sich die Nutzung dieser Aktionärsliste, die über unsere Internetseite erreichbar ist.

 

Bitte informieren Sie sich auch hier https://www.vw-verhandlung.de